20. August 2019, 18:15 | Autor: RIMO Verlag GmbH

Das ADAC Kart Masters war am vergangenen Wochenende zum Halbfinale auf dem Erftlandring in Kerpen zu Gast. In spannenden Rennen und bei schwierigen Witterungsbedingungen lieferten die Fahrer von Valier Motorsport eine tolle Vorstellung ab. Letztlich freute man sich über vier Pokale und blickt einem hochspannenden Saisomnfinale Ende September entgegen.

Seit einigen Wochen läuft es für Valier Motorsport wie am Schnürchen. Nach einem Doppelsieg beim ADAC Kart Masters in Oschersleben und einem DKM-Podestplatz im belgischen Genk, mischte das Team nun auch in Kerpen wieder auf den Spitzenrängen mit. Das ADAC Kart Masters war zum vierten Durchgang auf dem Erftlandring zu Gast und machte es den Fahrerinnen und Fahrern nicht einfach. Nach guten Witterungsbedingungen am Samstag, sorgte am Sonntag starker Regen für neue Verhältnisse auf der 1.107 Meter langen Strecke.

Das Team um Klaus Valier ließ sich davon aber nicht beunruhigen. Bei den Junioren ging Gina Schnittke auf die Reise. Sie erlebte einen schwierigen Samstag und klagte am Abend über Schulterschmerzen. Davon ließ sie sich aber nicht beeindrucken und drehte im zweiten Finale am Sonntag auf. Vom Ende des Feldes fuhr sie bis auf Rang 19 nach vorne und kassierte damit noch einen Meisterschaftspunkt. Wie sich nach dem Rennwochenende herausstellte, hatte sich die Dame des Teams einen Schulterbruch zugezogen. „Kaum zu glauben, dass Gina damit noch so stark unterwegs war. Wir wünschen ihr eine schnelle Genesung”, zeigte sich Teamchef Klaus Valier beeindruckt.

Bei den Schaltkarts zeigte Yannik Himmels seine Vorliebe für den Erftlandring. Auf seiner Heimstrecke war er auf trockener und nasser Strecke konkurrenzfähig und zeigte schon nach den Heats als Sechster seine Möglichkeiten. In den Finals knüpfte er daran an und fuhr im ersten Durchgang bis auf Rang vier nach vorne. Allein durch eine Zeitstrafe wegen eines ausgelösten Spoilers wurde er als Fünfter gewertet. Selbe Position belegte er dann auch im zweiten Durchgang, womit er gleich zwei Mal in den Pokalrängen lag.

In der OK-Klasse trat Luke Füngeling als Meisterschaftsführender an und hält den Kampf um den Titel weiter offen. der Rheinländer setzte wieder auf das neue Kart Republic-Chassis und unterstrich abermals das Potential des Karts. Als einer der Schnellsten im Feld sah er in den Finals auf Rang vier und zwei die Zielflagge. Damit kassierte er wichtige Punkte im Kampf um die Meisterkrone. Vor dem Finale in Wackersdorf liegt er mit nur drei Zählern Rückstand in der Verfolgerrolle. „Das wird ein richtig packendes Finale. Der Führende und ich haben keine Streichergebnisse mehr, es kommt jetzt wirklich auf die Resultate in Wackersdorf an. Am Ende gewinnt der Fahrer, der vorne liegt“, zeigt sich Luke schon jetzt kämpferisch. Für seinen Teamkollegen Pablo Kramer verliefen die Rennen zweigeteilt. Das erste Rennen beendete der Youngster auf Platz 16, womit er eine solide Ausgangslage für den zweiten Durchgang haben sollte. Doch das Glück war nicht auf seiner Seite. Ein technischer Defekt zwang den Pechvogel zur vorzeitigen Aufgabe.

Teamchef Klaus Valier war nach dem Wochenende durchaus zufrieden und freut sich auf den finalen Titelkampf: „Unsere Fahrer haben den schwierigen Bedingungen getrotzt und sich sehr gut in Szene gesetzt. Der Wechsel zum neuen Chassishersteller zahlt sich weiter aus. Darauf bauen wir nun auf und wir möchten mit Luke die Meisterschaft holen. Wir werden alle hart arbeiten für den Erfolg. Ein Dank geht an unsere Partner von Ravenol, FAE und Dörr Motorsport für deren Support.“

Das große Finale des ADAC Kart Masters findet nun Ende September vom 27.-29.09. im Prokart Raceland Wackersdorf statt. Doch zuvor wartet mit der FIA Kart-Weltmeisterschaft in Alahärma (Finnland) vom 6. bis 8. September noch ein Highlight auf die Mannschaft.