Schnellste Rennrunde für Paul Enders

6. August 2014, 21:18 | Autor: Fast-Media - Katrin Reinders
Schnellste Rennrunde für Paul Enders

Nach seinem Laufsieg in Ampfing reiste Paul Enders am vergangenen Wochenende hochmotiviert in Kerpen an. Der Erftlandring stand im Mittelpunkt des dritten Rennens im ADAC Kart Masters. Gut zu nutzen wusste der junge Salmtaler das sonnige Wochenende auf der 1.107 Meter langen Strecke, das allerdings nicht ganz vom Pech befreit war.

Einen guten Start in das dritte ADAC-Kart-Masters-Rennen zeigte Paul Enders aus dem Ebert Motorsport Team mit seinem Zeittraining. Platz zwei ging auf sein Konto, „womit ich wirklich äußerst zufrieden war“, so der Bambini-Pilot aus dem Top-Kart. Im ersten Heat knüpfte der Youngster genau an diese Leistung an, im zweiten Vorlauf reichte es für Rang neun. „Immerhin konnte ich mir dadurch noch Startposition vier für das Finale sichern“, kommentierte der junge Kartsportler.

Auf dieser Position etablierte sich Paul Enders dann souverän. Willensstark, kämpferisch und durchweg schnell positionierte er sich auf Platz vier – und blieb. Die schnellste Rennrunde konnte er im ersten Finallauf sein Eigen nennen und zeigte mit diesem Engagement und Können, dass auch an dem vergangenen Wochenende ein Podiumsplatz möglich gewesen wäre. „das hatte alles perfekt gepasst“, wusste der Bambini-Pilot aus dem Ebert Motorsport Team. Doch in der turbulenten Startphase des zweiten Rennens wurde Paul Enders in einen Unfall verwickelt, der ihn bis an das Ende des Feldes zurückfallen ließ. Kämpferisch stark und sehr ehrgeizig zog er, so gut wie nur möglich, an den Kontrahenten vorüber und kam als 28. über die Ziellinie.

„Natürlich wäre mit Sicherheit mehr drin gewesen“, zog Paul Enders Resümee, „vor dem Hintergrund, dass das Zeittraining und der erste Vorlauf so gut waren, hat mich das Rennergebnis schon geärgert. Doch nach dem Unfall am Start ist einfach nicht mehr machbar gewesen“, erläuterte er später. Mit Rang vier ist seine aktuelle Position in der Meisterschaftswertung nur eine Schlagdistanz entfernt von den Führenden -„es bleibt also spannend“, kündigte der Youngster an. Sein nächstes Rennen ist das ADAC Kart Masters in Oschersleben, am 6. und 7. September.

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