4. Juni 2015, 20:08 | Autor: RL-Competition

Der zweite Lauf des ADAC Kart Masters wurde am vergangenem Wochenende auf der Kartbahn Ampfing ausgetragen. Mit von der Partie waren diesmal sechs Piloten des RL-Competition Teams.

Ein großes Augenmerk lag dieses Mal erneut auf den KF-Junioren Richard Cobilanski und Marius Zug. Nachdem Richard in Hahn zum Auftakt bereits mit Platz 3 glänzte und im Finale nur durch eine Kollision um den möglichen Sieg gebracht wurde, lag eine Hohe Erwartung auf den beiden Piloten.

Dieses Mal war es Marius Zug der schon im Zeittraining besser in die Veranstaltung startete. Mit Position 6 platzierte er sich einen Startplatz vor Richard der Siebter wurde.

In den Heats verbesserte sich Marius um eine weitere Position auf Startplatz 5 für die Finalläufe, Richard platzierte sich auf Position 7.

Das erste Finale war ein in der Spitzengruppe hart umkämpftes Rennen das Marius ohne zu viel Risiko einzugehen auf Platz 5 beendete. Richard flog leider schon am Start von der Strecke und musste das Rennen von hinten in Angriff nehmen. Trotz einer tollen Aufholjagd wurde er aufgrund eines Überholmanövers unter gelber Flagge mit einem Wertungsausschluss bestraft und er musste erneut an das Ende des Feldes.

Das zweite Finale war dann der bisherige Höhepunkt von Marius junger KF-Junior Saison. Mit Platz zwei errang er bei seiner zweiten Veranstaltung bereits das erste Podium. Richard fuhr ähnlich beeindruckend und kämpfte sich von der 28. Position bis auf Platz 9 nach vorne.

In der Meisterschaft liegen die beiden RL-Junioren nunmehr auf den Plätzen 4 und 8.

In der X30 Junior Klasse startete Valentin Wiesender. Nach zwei mäßigen Heats ging Valentin von Startplatz 20 ins Rennen und schaffte im ersten Lauf bereits eine Verbesserung auf Platz 17. Im darauffolgenden zweiten Lauf holte Vali dann jedoch nochmal kräftig auf. Als wäre plötzlich der Knoten geplatzt fuhr sich Valentin in die Top 10; und es wäre sogar noch mehr drin gewesen.

Bei den X30 Senioren waren diesmal Emil Sawan Montag, Maximilian Huber und Timo Hochwind am Start. Timo kristallisierte sich schnell als der Schnellste des Trios und Anwärter für eine Podestplatzierung  heraus, jedoch war auch er derjenige der das Pech scheinbar gepachtet hatte. Wenn er denn mal fuhr war er stets in den Top 6 unterwegs, allerdings kam dies das ganze Wochenende aus den skurielsten Gründen nur eher selten vor. Maximilian Huber erwischte ein durchwachsenes Wochenende, welches er auf den Plätzen 12 und 9 beendete. Maxi war stets etwas schneller als die Platzierungen wiederspiegeln, jedoch reichte es auch nie für eine Podiumsplatzierung. Ähnlich erging es Emil Sawan Montag der  11. und 12. wurde, was nicht unbedingt schlecht ist jedoch fernab von den eigenen Erwartungen liegt.

Robin Landgraf: „ Ein sehr anstrengendes Wochenende liegt hinter uns! Die Junioren haben beeindruckt und kristallisieren sich nach außen hin mehr und mehr zu unserem Steckenpferd heraus. Die X30 Senioren enttäuschen derzeit etwas, jedoch muss ich hier sagen, dass die Umstände unter denen wir arbeiten gerade sehr schwierig sind. Emil steckt mitten in den Examen und wir können mit ihm nicht testen. Maxi und Timo fahren nur sporadisch ein paar Rennen. Das macht die Sache nicht einfacher! Grundsätzlich bin ich gerade sehr zufrieden mit dem Saisonverlauf. Ein großes Lob geht einmal mehr an meine Mechaniker und alle Beteiligten hinter den Kulissen, die all das was wir Leisten überhaupt erst ermöglichen!“