1. Juni 2016, 21:10 | Autor: RL-Competition

Mit einem mehr als überragenden Doppelsieg kommt das RL-Competition Team von Robin Landgraf aus Ampfing nach Hause. Der junge Russe Egor Litvinenko dominierte die Finals der Bambini Klasse nach Belieben und fuhr im zweiten Finallauf sogar einen Vorsprung von unglaublichen 7,3 Sekunden auf seine Verfolger heraus.

Zu Beginn sah es gar nicht so rosig für die Jüngsten des Teams aus. Das schlagartig wechselnde Wetter zu einem regnerischen Zeittraining machte Egor und Lilly schwer zu schaffen und beide belegten lediglich die Plätze 14 und 16. Die darauffolgenden Vorläufe absolvierten beide bereits hervorragend und Egor sicherte sich mit Startposition 5 den Grundstein für seine späteren Siege. Lilly verbesserte sich ebenfalls auf Position 15.

In den beiden Finalläufen setzte sich Egor bereits früh an die Spitze und dominierte das Geschehen. Im ersten Rennen war es noch Jacob Bergmeister der ihm folgen konnte. Dieser schied allerdings im zweiten Rennen früh aus und Egor befand sich allein auf weiter Flur; die Konkurrenz folgte mit über sieben Sekunden Abstand. Lilly konnte sich in beiden Rennen nie richtig aus dem Mittelfeld befreien. Obwohl ihre Zeiten im ersten Lauf sogar schneller waren als die von Egor, musste sich Lilly aufgrund der vielen Positionskämpfe mit den Plätzen 15 und 14 zufrieden geben.

In der OK Junior Klasse gab es im Zeittraining ein ähnliches Bild wie bei den kleinen. Marius Zug war in den Trainings im Trockenen noch vielversprechend unterwegs, kam dann jedoch mit den regnerischen Bedingungen des Zeittrainings gar nicht mehr klar und landete enttäuscht auf Platz 20.

In den Vorläufen bewies der junge Pfaffenhofener Übersicht und Kampfgeist und verbesserte sich zum ersten Finallauf auf Position 10. Marius wollte jedoch mehr und er gab nicht auf. Im ersten Rennen belegte er Platz 8 und im zweiten Rennen lag er schon auf Platz 5 mit Ambitionen auf einen Podestplatz, ehe er in einer Sekunde der Unachtsamkeit sein Kart aus der Kontrolle verlor. Marius kam kurz von der Strecke ab und fiel somit auf die finale Position sechs zurück.

Die X30 Senioren präsentierten sich ähnlich stark wie der Rest des Teams. Speziell Patrick Geissler beeindruckte mit einer super Leistung. Nach den Vorläufen wären Patrick und Timo eigentlich auf den Positionen 4 und 5 zu finden gewesen. Allerdings wurde Timo in beiden Heats mit einer 5 Sekunden Strafe belegt und rutschte damit bis auf Platz 12 zurück. Das erste Rennen war eigentlich das Rennen des Patrick Geissler. Nach wenigen Runden befand sich der Starnberger bereits auf Platz 3 und gab diesen auch bis ins Ziel nicht mehr her. Die letzten drei Runden lieferte er sich einen heißen Kampf mit dem Meisterschaftsführenden Dauenhauer, den er auch für sich entschied und damit das erste Podium in der für ihn neuen X30 Senior Klasse einfuhr. Leider währte diese Freude nur kurz und auch Patrick wurde nachträglich mit einer Zeitstrafe für zu harte Fahrweise belegt. Diese hat ihn auf Platz 8 zurück geworfen. Der Finallauf begann ähnlich ernüchternd. Bereits nach wenigen Kurven war Patrick nur noch 13er und befand sich mitten im Kampf des Mittelfelds. Schnell konnte er sich hieraus lösen und erneut nach vorne fahren. Obwohl er oft schneller fuhr wie die Spitzenreiter wurde seine Aufholjagd jedoch bei Platz 9 eingebremst. Timo Hochwind wurde 14. und 19.. In der Meisterschaft verbesserte sich Patrick auf Position 6 und liegt noch in direkter Schlagdistanz zu den ersten.

Robin Landgraf beschrieb das Rennen sehr kurz: „ Das war ein unglaublich emotionales Wochenende für uns alle und wir sind durch Höhen und Tiefen gegangen, doch am Ende konnten wir feiern.“