5. September 2018, 17:49 | Autor: Fast Media - Christian Hoch

Trotz Pech in Wackersdorf - Rookie rast in erster OK-Saison auf Platz drei

Er hatte alles versucht – im letzten Rennen dieser Saison noch einmal alles riskiert. Niels Tröger setzte im entscheidenden Wertungslauf in Wackersdorf auf Regenreifen – die falsche Wahl. Das frühe Aus – die erste Enttäuschung. Doch dann die Erleichterung: Platz drei in der Gesamtwertung. Niels Tröger von RTG Kartsport wurde für eine hervorragende Saison als bester Rookie in der OK-Klasse belohnt.

In seinem ersten Jahr bei den Senioren präsentierte sich der Nachwuchsfahrer aus Großfriesen in bärenstarker Verfassung. Schon in der Deutschen Kart-Meisterschaft erkämpfte er sich einen Podiumsplatz und war gut unterwegs. Nun folgte am vergangenen Wochenende auf dem 1.190 Meter langen Prokart Raceland in Wackersdorf die Bestätigung: Platz drei und bester Rookie in der Gesamtwertung der höchsten Kartrennserie des ADAC. Dabei lief in Wackersdorf nicht alles glatt für den 16-Jährigen.

Das Qualifying beendete der Vogtländer noch auf einem vorzeigbaren fünften Rang. Auch das erste Heat schloss er auf dieser Position. Doch schon im zweiten Vorlauf zeigte der Trend in die falsche Richtung – Platz acht. Das Wochenende in Wackersdorf gestaltete sich für Fahrer und Teams aufgrund schwieriger Witterungsbedingungen schwierig. Am Sonntag wählte Niels Tröger jeweils die falsche Taktik und hatte im ersten Rennen Pech mit einer Spoilerstrafe. Das zweite Rennen musste er vorzeitig abbrechen: „Meine Reifen waren schon nach wenigen Runden abgenutzt – die Regenreifen waren die falsche Wahl.“

Auch wenn in Wackersdorf nicht alles rund lief, wurde Tröger für eine tolle Rennzeit in diesem Jahr belohnt. Sein Punktekonto reichte für einen Platz auf dem Podium in der Endabrechnung aus: „Ein tolles Gefühl, ich bin überglücklich, in meinem ersten Jahr direkt als Dritter auf das Podium gefahren zu sein und gleichzeitig noch der beste Rookie zu sein. Vielen Dank an mein Team, RTG Kartsport.“

Für Niels Tröger heißt es in der Winterpause, Kraft für die anstehende Saison zu sammeln, um sich weiter zu steigern.