21. September 2015, 19:56 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Finale der stärksten Kartrennserie Deutschlands

Zum Finale des ADAC Kart Masters reiste Luca Lippkau aus Reken am vergangenen Wochenende in das Prokart Raceland Wackersdorf. Bei besten Witterungsbedingungen mischte der Youngster wieder im Spitzenfeld der KF Junioren mit und beendete das Jahr als hervorragender Fünfter.

Mitte Mai fiel der Startschuss zur Saison 2015. Nach dem Auftakt in Hahn/Hunsrück, reiste Luca Lippkau zu weiteren Rennen nach Ampfing, Oschersleben und Kerpen. Das große Finale fand nun am vergangenen Wochenende in Wackersdorf statt. Der 1.222 Meter lange Kurs liegt dem 15-järhigen Nachwuchspiloten, entsprechend zuversichtlich blickte er den Rennen entgegen: „Beim Saisonauftakt der DKM habe ich hier direkt auf dem Podium gestanden und hoffe nun auf eine Wiederholung.“

Schon im Verlauf der freien Trainings passte seine Performance und so knüpfte er daran auch im Zeittraining an. Beim Fallen der Zielflagge war Luca hervorragender Zweiter. „Das ist doch ein super Auftakt. In den Rennen muss ich mich nur gut positionieren, auf der Außenbahn verliert man schnell wichtige Positionen“, weiß Luca.

Nach einem vierten Platz im ersten Vorlauf, rutschte er leider im zweiten Durchgang auf Position elf ab und belegte deshalb nur den sechsten Rang in der Zwischenwertung. „Im zweiten Vorlauf fehlte mir der Gripp, ich hatte gar keine Chance meinen Mitstreitern Paroli zu bieten. Nun werden wir noch etwas am Setup anpassen und dann gut gerüstet in die Finals starten“, fasste der Pilot des RMW Motorsport-Team zusammen.

Vor vollen Zuschauerrängen und bei strahlendem Sonnenschein startete das erste Finale der KF Junioren, Luca legte einen guten Start hin und etablierte sich direkt im Spitzenfeld. In einem soliden Rennen kam er als guter Vierter in das Ziel und sammelte weitere Meisterschaftspunkte. Auch im zweiten Wertungslauf lief alles glatt, Luca war im Ziel Sechster. Jedoch kostete eine Dreisekundenstrafe wichtigen Boden und er wurde nur als Achter gewertet.

„Ganz zufrieden bin ich nicht. Die Strafe im zweiten Lauf war unnötig, ich habe beim Start meine Position verlassen, das darf eigentlich nicht passieren. Aber auch die Performance passte nicht perfekt. Alles in allem war es aber eine gute erste KF Junior-Saison. Vielen Dank an mein Team RMW Motorsport, meinen Mechaniker Christian Wangard, Motorenpartner KSM Racing Team und Dateningenieur Timo Bonk für die hervorragende Arbeit“, fasste Luca am Abend zusammen.

Zu Ende ist die Saison für den Förderpiloten des ADAC Westfalen e.V. aber noch nicht. In zwei Wochen findet auf seiner Heimstrecke in Kerpen das Finale der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft statt. Dort hat er ebenfalls noch Chancen auf ein Top-Fünf Resultat.