21. September 2015, 21:20 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

In Wackersdorf fielen am vergangenen Wochenende die Entscheidungen im ADAC Kart Masters. Das CV Racing Team schickte sechs Fahrer in die Rennen und gehörte bei den X30 Senioren noch zu den Titelfavoriten. Am Ende freute sich das Team aus Schmallenberg über die Vizemeisterschaft.

Das dritte Wochenende in Folge ging Christian Voß mit seinem Team in Wackersdorf an den Start. Diesmal war das ADAC Kart Masters auf der 1.222 Meter langen Strecke zu Gast. 174 Fahrerinnen und Fahrer traten in den fünf ausgeschriebenen Klassen an und lieferten sich packende Rennen.

Das Kosmic Kart-Team hatte bei den X30 Senioren mit Giuliano Göbbels einen heißen Titelfavoriten im Rennen. Als Sechster nach dem Zeittraining hatte Göbbels eine gute Ausgangslage und legte im ersten Vorlauf direkt nach. Mit der schnellsten Rennrunde fuhr er bis auf Rang zwei nach vorne. Leider verlief der zweite Durchgang nicht perfekt – der Jülicher fiel bis auf Position neun zurück. „Wir haben etwas am Setup verändert, leider passte das nicht ganz“, sagte Christian Voß nach dem Rennen. Zu den Finals lief aber wieder alles perfekt und er beendete den ersten Durchgang prompt als Sieger. Im zweiten Lauf reichte es dann zu Rang vier und dem Vizetitel in der Meisterschaft. „Ich bin sehr zufrieden, leider haben wir im Saisonverlauf Punkte liegen lassen, sonst hätte es heute vielleicht anders ausgesehen. Die Performance hat an diesem Wochenende auf jeden Fall gepasst“, fasste Voß zusammen.

Neben Göbbels starteten auch Hendrik von Danwitz und Arthur Wagner im 42-Mann starken Feld der X30 Senioren. Während Wagner nach Pech in den Vorläufen leider die Finalqualifikation verpasste, knüpfte von Danwitz an seine Performance aus Kerpen an. Als Elfter startete er in das erste Rennen und kämpfte sich bis in die Top-Fünf nach vorne. Auch im zweiten Durchgang mischte er im Spitzenfeld mit und wurde als Achter abgewinkt. Selbigen Platz belegt er auch in der Gesamtwertung.

Bei den Junioren rollten Jan Hendrik Heimbach und Jan-Philipp Springob an den Start. Nach den Vorläufen etablierte sich Springob auf einem hervorragenden fünften Rang und hielt auch im ersten Finale als Siebter den Anschluss. Etwas Boden büßte er indessen im zweiten Lauf ein, nach 15 Runden wurde er nur 14. Aus Startplatz zwölf nahm sein Teamkollege Jan Hendrik Heimbach das erste Finale in Angriff, fiel jedoch durch eine Zehnsekundenstrafe bis auf den 20. Platz zurück. Im zweiten Durchgang kämpfte er sich dann gekonnt nach vorne und landete auf Rang sieben. In der Meisterschaft belegte das Duo am Ende die Plätze elf und 13.

Als Jüngster im Team war Jonas Wagner bei den Bambini vertreten. In einem schwierigen Zeittraining kam der Thüringer nicht über Platz 17 hinaus, kämpfte sich aber in den Vorläufen nach vorne und belegte am Abend den guten zehnten Rang. In den Finalrennen ging es bei den Bambini drunter und drüber – die Youngsters wechselten im Minutentakt die Ränge. Nach Platz zwölf im ersten Finale, legte er im zweiten Durchgang einen perfekten Start hin und etablierte sich als Vierter. Jedoch geriet er kurz vor Rennende leicht ins Aus und fiel dadurch bis auf Platz 14 zurück.

Teamchef Christian Voß war am Sonntagabend durchaus zufrieden, auch wenn theoretisch mehr möglich gewesen wäre: „Die Performance unseres Materials hat gepasst, nun müssen die Jungs noch etwas härter werden. Zusammenfassend war unsere Ausbeute in dieser Saison aber sehr gut, alle haben sich deutlich weiter entwickelt.“

In zwei Wochen geht es für das Team nun weiter, dann feiert Hendrik von Danwitz auf dem Erftlandring in Kerpen seine Premiere in der Deutschen Kart Meisterschaft.