Trotz toller Leistung wenig Glück für Felix Scholz

21. September 2015, 19:40 | Autor: Fast-Media - Melina Schnaudt/Björn Niemann
Trotz toller Leistung wenig Glück für Felix Scholz

Mit dem Vizetitel der ACV German Vega Trophy im Gepäck reiste Felix Scholz als einer von 174 Teilnehmern am vergangenen Wochenende nach Wackersdorf. Hier ging es um das Finale des ADAC Kart Masters, der stärksten Kartrennserie Deutschlands. Auch diesmal zeigte der Rookie bei den KF Junioren eine tolle Leistung, hatte jedoch in den Finalrennen etwas Pech.

Der frühe Herbst zeigte sich am vergangenen Wochenende in der Oberpfalz von seiner sonnigen Seiten, bei besten Bedingungen starteten die letzten Wertungsläufe des ADAC Kart Masters. Das 1.222 Meter lange Prokart Raceland Wackersdorf gehört zu den modernsten Rennstrecken in Deutschland und bot eine perfekte Kulisse.

Felix Scholz knüpfte im Feld der KF Junioren direkt an die tolle Leistung des vorherigen Wochenendes an. Bereits in den freien Trainings zeigte der Oldenburger, dass er durchaus ein Kandidat für die Pokalränge ist. Auch im Zeittraining lief es gut für den 14-Jährigen, mit Position sechs sicherte er sich eine gute Ausgangslage für die Heats. „Das Tempo stimmt und es läuft gut. So kann es weiter gehen“, stellte der Nachwuchsrennfahrer zufrieden fest.

Im ersten Heat kam es jedoch zu Rangeleien, wodurch er bis ans Ende des 23-Mann starken Feldes durchgereicht wurde. Doch der ehrgeizige Tony Kart-Pilot startete eine eindrucksvolle Aufholjagd und überquerte die Ziellinie als Zehnter. Alles glatt lief im zweiten Vorlauf: Felix behauptete sich im Spitzenfeld und beendete den Vorlauf auf Rang fünf, wodurch er sich für das erste Finale Startplatz sieben sicherte.

Doch am Finaltag fehlte dem jungen Fahrer aus dem KSM Racing Team ein bisschen das Glück. In beiden Rennen verlor in einer turbulenten Anfangsphase einige Positionen, kämpfte sich aber jeweils wieder nach vorne. Mit schnellen Rundenzeiten ging es für ihn im ersten Rennen auf Position 13 nach vorne, den zweiten Durchgang beendete er sogar als Elfter. „Auch wenn die Resultate nicht perfekt sind, bin ich durchaus zufrieden. Wir haben uns deutlich gesteigert und waren auf dem Niveau der Spitzenfahrer“, zog Felix sein Abschlussresümee.

In zwei Wochen geht es für den Youngster auf seine Hausstrecke nach Kerpen. Hier gibt er beim Finale der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft seine Rennpremiere in der höchsten Deutschen Kartrennserie.

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