Kein gutes Oschersleben-Wochenende für Marek Schaller

Verhaltener Start nach der Sommerpause

15. August 2017, 20:15 | Autor: Fast-Media - Jannik Schlüter
Kein gutes Oschersleben-Wochenende für Marek Schaller

Es sollte einfach nicht sein an diesem Wochenende für Marek Schaller. Beim ADAC Kart Masters in Oschersleben erwischte der Rookie in der OK-Klasse zwei durchwachsene Renntage und stand am Ende mit leeren Händen da. Die Rennen gilt es nun schnell abzuhaken und nach vorne zu blicken.

Mit frisch getankter Energie wollte Marek Schaller am vergangenen Wochenende bei der größten nationalen Kartrennserie Deutschlands aus der Sommerpause starten. Zeigte er beim letzten Rennen im ADAC Kart Masters mit der Pole Position noch eine tolle Vorstellung, musste er diesmal einige Rückschläge verkraften.

Dabei sah es am Anfang gar nicht schlecht aus: Trotz schwieriger Witterungsbedingungen und stets bewölktem Himmel setzte Marek im Zeittraining mit dem achten Platz eine erste Duftmarke in der  1.018 Meter langen Motorsport Arena. Die Pechsträhne startete jedoch im ersten Heat: Durch eine Kollision musste der Förderpilot des ADAC Westfalen e.V. schon früh die Segel streichen.

Davon wollte er sich aber nicht unterkriegen lassen und gab im zweiten Vorlauf nochmal richtig Gas: „Ich habe mich nochmal ran gekämpft und mit dem siebten Platz unterstrichen, was eigentlich möglich ist“, erklärte Marek am Abend.

Die Finalrennen am Sonntag liefen dann trotz des besseren Wetters nicht nach den Vorstellungen des amtierenden Junioren-Meisters. Als 14. gestartet hing er in beiden Finals im Mittelfeld fest. Dabei zeigte er vor allem im zweiten Lauf seine Möglichkeiten und lag teilweise auf einem starken sechsten Rang. Letztlich wurde er jeweils durch eine Zeitstrafe eingebremst und nur als enttäuschender 14. und 13. gewertet. „Das war ein Wochenende zum Vergessen“, ärgerte sich Marek und fuhr fort, „abgesehen von den Strafen müssen wir nun analysieren warum wir nicht konkurrenzfähig waren. Daran gilt es zu arbeiten.“

Bereits in zwei Wochen geht es für den Fahrer aus Erndtebrück weiter. Dann wartet im Prokart Raceland das Halbfinale der Deutschen Kart Meisterschaft.

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