10. September 2014, 20:09 | Autor: Fast-Media

Als Gesamtführender der Bambini-Piloten angereist, als Gesamtführender abgereist: Jan-Lukas Keil bleibt unangefochten vorne. Ruhig und ohne zu hohes Risiko gestartet, steigerte sich Jan-Lukas Keil beim vorletzten Rennen des diesjährigen ADAC Kart Masters am vergangenen Wochenende. Ort des Geschehens war die etropolis Motorsport Arena Oschersleben, welche sich als gutes Pflaster für den Youngster erwies.

Mit Köpfchen und einem hochgesteckten Ziel vor Augen fuhr Jan-Lukas Keil am vergangenen Wochenende souverän seine Rennrunden. Platz sieben war der ruhige Auftakt im Zeittraining in ein Wochenende, das einige Überraschungen für ihn parat hielt. Während der erste Vorlauf noch auf dem achten Rang endete, zeigte der Bambini-Pilot aus Rommerskirchen im zweiten Heat sein wahres Gesicht: das eines Gewinners.

Von Startposition vier aus ging es für Jan-Lukas Keil dann in das erste Finalrennen. Auf nasser Strecke kam der Rommerskirchener zunächst weniger gut in Fahrt. „Ich hatte auf nasser Strecke wenig trainiert und musste mich erst einmal umgewöhnen“, kommentierte der Bambini-Pilot seinen nicht ganz leichten Stand zum Start ins Finale. Dort fiel er zu Beginn bis auf den zehnten Rang zurück, holte dann allerdings kämpferisch stark einige Positionen auf, und sicherte sich den sechsten Platz. Im zweiten Rennen gab es für den Bambini-Piloten aus dem Solgat Motorsport Team dann kein Halten mehr. Schon nach den ersten Runden übernahm der Youngster im Birel-Kart die Führung und gab diese bis zum Rennende nicht mehr her. Fulminant hielt Jan-Lukas Keil an der Spitze fest und fuhr als souveräner Sieger ins Ziel. „Das war der absolute Hammer“, sagte der Gewinner des Rennens, der damit seine Führung noch weiter ausbaute.

Mit einem ersten Platz in der Meisterschaft blickt der Pilot aus dem Birel-Kart nun hochmotiviert in Richtung Finale des ADAC Kart Masters. Dort will er mit ebenso starken Leistungen glänzen. Vorher ist Jan-Lukas Keil beim Finale des Westdeutschen ADAC Kart Cup am Start. Unter den Top-Drei will er am kommenden Wochenende in Liedolsheim sein.