3. Juni 2015, 15:59 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Auf der Heimstrecke des Kartshop Ampfing gastierte am vergangenen Wochenende das ADAC Kart Masters. Über 200 Teilnehmer reisten zur südlichsten Station des Rennkalenders. In der Schaltkartklasse mischte das Praga-Kart-Team wieder vorne mit und landete in den Pokalrängen.

Schon während des Saisonauftaktes auf dem Hunsrückring/Hahn gehörten die Fahrer des Kartshop Ampfing zu den Spitzenpiloten bei den Schaltkarts und knüpften nun auf heimischem Boden daran an. Tobias Mähler und Stefan Weber waren von Beginn an konkurrenzfähig und belegten nach dem Zeittraining die Ränge drei und sechs im 51 Mann starken Teilnehmerfeld. In den Heats ein ähnliches Bild, nach zwei problemlosen Läufen stand das Duo im ersten Rennen auf Startposition vier und fünf.

Über 18 Runden hielten beide den Anschluss zu den Führenden und zeigten eine starke Performance. Nach packenden Fights und tollen Positionskämpfen überquerte Tobias Mähler das Ziel als Fünfter – Stefan Weber folgte als Siebter. Auch im zweiten Durchgang änderte sich daran nichts, Tobias Mähler hing an der Stoßstange der Führenden und wurde erneut Fünfter. Doch eine nachträgliche Fünfsekundenstrafe warf ihn auf Rang 16 zurück. „Das war sehr schade, Tobias hat an diesem Wochenende eine sehr gute Leistung gezeigt“, versuchte Teamchef Torsten Kostbade seinen Schützling aufzubauen. Den fünften Rang erbte am Ende Stefan Weber. In der Meisterschaft belegen die Beiden Position vier und sechs.

Ebenfalls den Sprung in die Finals schafften Marvin Langenbacher und Florian Pötzlberger. Langenbacher schnupperte an den Top-Ten und wurde als Elfter und 13. abgewinkt. Teamkollege Florian Pötzlberger landete auf Position 22 und 20, doch eine Zehnsekundenstrafe im zweiten Rennen ließ ihn auf Rang 28 zurück fallen. Die Finals verpasst haben leider Benjamin Lederer, Moritz Wolff und Felix Windfellner. Kollisionen ist den Vorläufen raubten den Beiden alle Chancen.

Also Solist trat erneut Luca Störmer bei den X30 Junioren an. Der Rookie sammelte weitere Erfahrung auf der anspruchsvollen Strecke und schaffte den Einzug in die Finalrennen. In diesen erreichte er Rang 31 und 26.

„Eigentlich bin ich zufrieden, mit Stefan und Tobias mischten wir in der starken Schaltkartklasse vorne mit. Das ist sehr gut und zeigt das Potential des Praga-Chassis und unserer TM-Motoren. Die anderen Fahrer hatten teilweise großes Pech, beim nächsten Mal wird es auch bei denen besser laufen“, fasste Torsten Kostbade zusammen.

In vier Wochen findet in Oschersleben das nächsten Rennen des ADAC Kart Masters statt, vorher starten aber noch einige Fahrer beim SAKC in Wackersdorf und der Deutschen Kart Meisterschaft in Genk.