Bestzeiten und Pokale für RS Motorsport in Wackersdorf

1. Mai 2018, 13:49 | Autor: Fast-Media - Luca Köster
Bestzeiten und Pokale für RS Motorsport in Wackersdorf

Zum zweiten Lauf des ADAC Kart Masters ging es für RS Motorsport und seine Piloten am vergangenen Wochenende in das bayerische Wackersdorf. Sechs Fahrer schickte Teamchef Roland Schneider in der überregionalen Rennserie an den Start und landete damit einen vollen Erfolg. In drei Klassen zählten die RS-Racer zu den Schnellsten und mischten ganz vorne mit.

Die Augen des deutschen Kartsports lagen am zurückliegenden Wochenende auf der zweiten Veranstaltung des ADAC Kart Mastes in Wackersdorf. 167 Fahrerinnen und Fahrer machten sich auf den Weg zum 1.190 Meter langen Kurs in der Oberpfalz und läuteten die Wertungsläufe drei und vier des Championats ein. Bestes Wetter begleitete die Akteure, Teams und Zuschauer dabei durch das gesamte Event und sorgte für beste Bedingungen auf einer der modernsten Kartbahnen Europas.

Leon Bauchmüller hielt die RS Motorsport-Fahnen bei den Bambini hoch. Als Neunter nach den Heats unterstrich der Niedersachse erstmals seine Ambitionen und setzte seinen Erfolgskurs anschließend fort. Im ersten Rennen noch guter Zehnter, steigerte sich der Schüler im zweiten Durchgang nochmals. Nach dem Start rangierte der Youngster in der Führungsgruppe und behauptete sich mit Bravour. Eine Zeitstrafe warf Leon nach der Zieldurchfahrt jedoch zurück, was aber letztlich noch in einem guten achten Rang resultierte.

Eine besonders erfreuliche Vorstellung lieferten die RS Motorsport-Piloten bei den X30 Senioren ab. Niclas Wiedmann startete als Vierter nach dem Zeittraining in das Wochenende und etablierte sich fortan unter den besten Fahrern des 34-köpfigen Klassements. Als Fünfter nach den Vorläufen griff der Nachwuchsfahrer im ersten Rennen richtig an und platzierte sich letztlich als toller Dritter. Auch im zweiten Rennen hielt der CRG-Pilot an seiner Leistung fest und ergatterte mit Rang fünf seinen zweiten ADAC Kart Masters-Pokal.

Gerrit Hartwig gelang mit Rang zwei im Qualifying ein noch besserer Einstieg ins Renngeschehen. Im ersten Rennen absolvierte der RS Motorsport-Schützling sogar Führungskilometer, hatte in Rangeleien allerdings das Nachsehen und kam als Sechster in das Ziel. Als Achter im zweiten Wertungslauf mischte Gerrit erneut ganz vorne mit und fuhr ein gutes Rennen. Tobias Pfisterer rangierte im ersten Rennen ebenfalls in der Führungsgruppe der X30 Senioren. Eine Kollision ließ den Youngster allerdings an Speed verlieren und warf den Racer auf Position 22 zurück. Von dort aus unterstrich der Schlierbacher seinen Kampfgeist, startete eine beachtliche Aufholjagd und raste am Ende bis in die Top-Ten auf Rang sieben nach vorne.

Auch Vincent Weidlich überzeugte: Nach einem Ausfall im ersten Rennen fand sich der Youngster am Ende des Feldes wieder und stellte anschließend sein Rennfahrerkönnen unter Beweis. Runde für Runde ließ der Bayer seine Kontrahenten hinter sich und platzierte sich letztlich auf dem guten 15. Rang.

Rico Volz ging bei den OK Senioren auf Punktejagd. Das Zeittraining sowie die Heats liefen mit einem Ausfall nicht ganz nach den Vorstellungen des Senior-Rookies und bedeuteten Startplatz 15 für das erste Rennen. Dort drehte das Nachwuchstalent dann richtig auf. Mit Rennbestzeit preschte Rico unter die besten Zehn vor, geriet kurz vor Fallen der Zielflagge allerdings in eine Kollision und musste vorzeitig aufgeben. Unbeirrt davon präsentierte der Schömberger den zahlreichen Zuschauern im zweiten Durchlauf Kartsport-Action vom Feinsten. Vom Ende des Feldes startete Rico ein beeindruckendes Rennen, welches er beim Abwinken auf einem erfreulichen zehnten Platz beendete.

Teamchef Roland Schneider zog am Abend ein durchweg positives Wackersdorf-Fazit: „An diesem Wochenende haben wir gut präsentiert. Bei den X30 Senioren waren mit Tobias, Patrick und Niclas gleich drei unserer Fahrer siegfähig. Mit der Rennbestzeit in beiden Läufen der OK hat Rico abermals gezeigt, dass er der schnellste Fahrer des Feldes war. Leider hat er sich nach etwas Pech in den Rennen ein wenig unter Wert geschlagen – ansonsten wäre er ein sicherer Kandidat für das Podium gewesen. Der Speed stimmt, beim nächsten Lauf wird wieder voll attackiert.“

In zwei Wochen geht es für RS Motorsport wieder an die Rennstrecke. Die Deutsche Kart-Meisterschaft lädt dann erneut ins Prokart Raceland zu den Wertungsläufen drei und vier.

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