RMC Clubsport zurück aus der Sommerpause

2. September 2019, 12:55
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RMC Clubsport zurück aus der Sommerpause

Der RMC Clubsport beendete am vergangenen Wochenende (30. August und 1. September 2019) die Sommerpause. Dafür zog es die beliebte Hobby- und Freizeit-Kartserie auf den Vogelsbergring nach Wittgenborn. Die hessische Traditionsstrecke war Austragungsort des fünften von sieben Saisonläufen und begrüßte fast 120 Fahrerinnen und Fahrer, die bei bestem Racing-Wetter auf Punktejagd gingen.

Siege für Muhler und Nielsen in den Nachwuchsklassen

Bei den Jüngsten des RMC Clubsports hatte Micro-Pilot Tom Muhler (Nees Racing Team) die Zügel in der Hand. Nachdem er im Zeittraining die Bestzeit markiert hatte, nutzte er seinen Pole-Position und gewann beide Rennen mit deutlichem Abstand. Damit holte er sich unangefochten den Tagessieg vor Alexander Klügel (Kartschmie.de) und Tom Reger (Nees Racing Team).

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Ähnlich eindeutig war die Entscheidung in der Klasse den Minis. Hier ließ Victor Nielsen (RS Competition) nichts anbrennen und dominierte das Qualifying und beide Rennen. Dahinter belegte Max Reis (Nees Racing Team) den zweiten Platz vor Kajus Rudzevicius (NSL Racing).

Junioren: Hensen und Barlage gewinnen bei den Junioren

Linus Hensen (Kartschmie.de) war bei den Junioren in Topform. Das Nordlicht setzte schon im Zeittraining die Messlatte und gewann im Anschluss auch den ersten Wertungslauf. Im zweiten Durchgang schlug dann jedoch Gianni Andrisani (RS Competition) zu und verdrängte Linus Hensen auf Platz zwei. Das reichte Letzterem aber trotzdem zum Sieg in der Tageswertung der nationalen Junioren. Gianni Andrisani stieg als Zweiter auf das Podest vor Luca Thiel (JJ Racing) auf Rang drei.

In der Wertung der CS-Junioren herrschten derweil klare Verhältnisse: Bastian Barlage (Exprit) gewann hier beide Rennen und die Tageswertung, nachdem der Trainingsschnellste Dennis Thiem (Kosmic) im ersten Rennen aufgrund technischer Unregelmäßigkeiten disqualifiziert wurde. Komplettiert wurde das Podium von Leo-Noel Langlotz (Nees RacingTeam) und Finn Grube (FA).

Vier verschiedene Laufsieger bei den Senioren

Spannend ging es bei den nationalen Senioren zur Sache: Zunächst hatte hier Lukas Horstmann (Nees Racing Team) im Qualifying die Nase vorn. Den Vorteil der Pole-Position konnte er im ersten Rennen auch in einen Sieg ummünzen. Doch im zweiten Rennen meldete sich Tim Mika Metz (42 Competition) zu Wort: Während Lukas Horstmann bis auf Platz vier zurückfiel, feierte Tim Mika Metz nicht nur den Laufsieg, sondern setzte sich auch in der Tageswertung mit den meistern Punkten durch. Lukas Horstmann belegte am Ende Rang zwei auf dem Podium und verdrängte Dorian Heinrich (FM Racing) auf Position drei.

Ein abwechslungsreiches Wochenende lieferten die CS-Senioren ab: Hier war es Selina Schleicher (Kali), die der männlichen Konkurrenz im Zeittraining die Show stahl. Allerdings musste sie in den Rennen ein paar Federn lassen und sich am Ende mit Position drei auf dem Podium begnügen. An der Spitze teilten sich derweil Tobias Fischer (Kosmos) und Janik Herrmann (Kraft Motorsport) die Laufsiege untereinander auf, wobei Fischer letztlich den Tagessieg vor Herrmann davontrug.

DD2: Thum und Gnad erfolgreich 

Denis Thum (Kartsport Klimm) war bei den nationalen DD2-Piloten unschlagbar: Vom Qualifying an diktierte er das Tempo und sicherte sich mit zwei Laufsiegen den ersten Platz in der Tageswertung. Marc Bartels (42 Competition) und Florian Breitenbach (Nees Racing Team) folgten dahinter als Zweiter und Dritter auf dem Podium. Eindeutig war auch das Ergebnis in der DD2-CS-Wertung: Nico Gnad holte sich hier souverän den Tagessieg vor David Haas (Kali) und Stefan Grabow (Kraft Motorsport).

In der nationalen DD2-Masters-Klasse gewann Solist Silvio Piperato (Van Woerden Racing), während Benjamin Ewert (Sodi), ebenfalls konkurrenzlos das Pendant der Clubsportler für sich entschied.

GKC 100: Tagessieg für Maurice Kleer

In Wittgenborn verstärkte wieder einmal die Gentlemen Kart Challenge (GKC 100) das Programm des RMC Clubsports. 16 Piloten gingen mit ihren ICA- und Formel-A-Karts auf die Reise: Dabei hatte Martin Terheiden (Mach1) im Zeittraining noch die Nase vorn und ging als Favorit ins erste Rennen. Doch der Pole-Sitter schied frühzeitig aus und musste zusehen, wie Maurice Kleer (CRG) den Laufsieg einfuhr. Im zweiten Durchgang schlug Martin Terheiden dann zurück. Mit einer starken Aufholjagd katapultierte er sich ganz nach vorne und gewann das zweite Rennen. In der Tageswertung spielte er allerdings keine Rolle. Hier behauptete sich Maurice Kleer an der Spitze vor Jannik Eder (Tony Kart) und Daniel von Landenberg  (CRG).

Für den RMC Clubsport beginnt nun die heiße Phase. Am  6. Oktober reist die Serie zum vorletzten Saisonlauf ins badische Liedolsheim, bevor es am 3. November zum großen Finale in Kerpen kommt.