RL-Competition: Marius Zug mischt die WSK Serie in Adria auf

1. Februar 2017, 19:14
Autor: Robin Landgraf | Bilderquelle:
RL-Competition: Marius Zug mischt die WSK Serie in Adria auf

Früh wie selten startete am vergangenen Wochenende die WSK Serie (World Series of Karting) im italienischen Adria. Mit dabei waren die Piloten Marius und Lilly Zug des RL-Competition Teams aus Hebertshausen.

Marius setzte bei den offiziellen Tests mit diversen Bestzeiten bereits einige Ausrufezeichen im Vorfeld der Veranstaltung. Zu Recht galt der junge Mitterscheyerner plötzlich als einer der Favoriten. Marius erwischte im Zeittraining noch einen mäßigen Start und belegte „lediglich“ Platz 13. Davon ließen sich weder Marius noch das Team beunruhigen, die aufgrund einer soliden Vorbereitung um ihre Stärke wussten. In den Heats belegte Marius die Plätze fünf, drei, sechs und acht und qualifizierte sich damit als Fünfter für sein Prefinale und das erste WSK Rennen des Jahres. Marius zeigte eine Glanzleistung und fuhr in einem sehr kontrollierten Rennen den ersten Sieg des Jahres nach Hause.

Für das Finale bedeutete das die Pole Position. Aus taktischen Gründen hatte Marius in den Vorrennen nur einen Satz neue Reifen verwendet und deshalb zum Finale als einziger Teilnehmer noch vier neue Reifen zur Verfügung. Die Zeichen standen also gut. Und Marius legte auch direkt gut los. Nachdem er die Spitze in der ersten Runde einbüßte kämpfte er sich zurück auf Platz eins und kontrollierte das Feld in der Anfangsphase von vorne. Gegen Halbzeit des Rennens musste Marius dann die beiden Ward Piloten, die ihm dicht folgten, passieren lassen. Das brachte ihn aber zunächst nicht weiter aus dem Konzept, da er beiden folgte und das lange Rennen aus der beobachtenden Position anging. Als Marius dann die Führenden attackierte kam er nach Start Ziel leicht von der Bahn auf den Curb und musste einen weiteren Fahrer passieren lassen. Das Rennen, das sich in der Endphase befand, war damit nur noch auf Platz 4 zu beenden.

Überglücklich zeigte sich sein Teamchef: „Ich bin unglaublich zufrieden mit der Leistung aller Beteiligten. Wir sind beim ersten Rennen schon in der Lage auf höchstem Level Rennen zu gewinnen und tun das auch. Sowohl unsere Technologiepartner als auch der Fahrer und das Team haben einen riesigen Schritt nach vorne gemacht. Ich freue mich auf eine spannende Saison!“

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