20. Januar 2020, 20:03 | Autor: Get-Some

Colin Jamie Bönighausen kann zufrieden auf seine Saison 2019 zurückblicken, so konnte er nicht nur den Aufstieg von den OK-Junioren zu den Senioren bestmöglich und ohne große Probleme bewältigen, sondern auch erste internationale Erfolge einfahren. Er stellte als Rookie sein Können in der nationalen ADAC Kart Masters Serie sowie der internationalen Deutschen Kart-Meisterschaft unter Beweis. Das große Highlight war 2019 aber sicherlich der Titelgewinn im nationalen Rok Cup Germany und die damit verbundene Qualifikation zum Rok Cup International Final in Lonato, Italien.

Während CJB sich langsam aber sicher auf die Saison 2020 vorbereitet, laufen die Zukunftsplanung im Team Bönighausen auf Hochtouren. Für Vater Klaus steht dabei nicht der kurzfristige Erfolg im Mittelpunkt, vielmehr ist mittelfristig der motorsportliche Weg des Sohnes bis zum endgültigen Einstieg in den großen Motorsport klar durchdacht. Mit einem konsequenten Plan und der notwendigen Ruhe wurden für die weitere Vorgehensweise hochkarätige Partner gefunden, die den Weg des jungen Motorsport-Talentes begleiten und fördern werden.

Ernst Penninger, Inhaber des VPD-Racing-Teams, freut sich auf die Zusammenarbeit: „Nachdem wir vor einigen Jahren Colin schon mit der Vorbereitung seiner Motoren in der Rotax Max Challenge unterstützen durften, freut es uns natürlich sehr ihn nun gänzlich in unser Team zu integrieren. Colin hat sich durch sein intensives und hochwertiges Programm in den letzten beiden Jahren sehr gut entwickelt und viel an Erfahrung auch auf internationaler Ebene dazugewonnen.“

Im VPD Racing Team will der junge Hannoveraner direkt den nächsten Schritt im Kartsport angehen, nach nur einem Jahr im OK-Senioren-Bereich wechselt er bereits für die Saison 2020 in die Königsklasse des Kartsports, in die Klasse der Schaltkarts. Hier nimmt er zunächst an den teaminternen Testfahrten, so wie im Januar 2020 im italienischen Jesolo, ehe er erste Rennen im nahegelegenen Ausland bestreiten wird. Mit seinem sechzehnten Geburtstag steigt er dann in die nationalen Rennserien ein, geplant sind hier für das aktuelle Jahr Gaststarts im ADAC Kart Masters oder dem DMSB Schaltkart Cup.

Penninger will den 15-jährigen auf diesem Weg unterstützen: „Unsere Aufgabe besteht nun, ihn bei seinem weiteren Weg zum professionellen Rennfahrer bestmöglich auszubilden und bei seinen Renneinsätzen zu unterstützen. Die Saison 2020 sehen wir als Ausbildungsjahr, denn der Umstieg in die Schalt Kart Klasse ist kein einfacher, zumal hier sehr routinierte Fahrer am Start sind. Es geht dieses Jahr darum technisches Verständnis und Fahrstiel bestmöglich und hochwertig zu entwickeln um im darauffolgenden Jahr durch gute Ergebnisse und professionellem Auftreten sich für den Umstieg in den Automobil Rennsport zu empfehlen.“

In den beiden Folgejahren plant Bönighausen nicht nur die Teilnahme am DSKC, sondern auch internationale Gastspiele bei Welt- und Europameisterschaften stehen auf dem Plan des ambitionierten Piloten.

 

Neben dem Karting als Basis soll CJB sich in einem Formel4-Fahrzeug an den Automobilsport gewöhnen und langsam an diese neue Herausforderung herangeführt werden. Da man im Hause Bönighausen nichts dem Zufall überlassen will, wurde kurzerhand ein solcher Bolide angeschafft. So habe man jederzeit die Möglichkeit, Probe- und Einstellfahrten durchführen zu können. Geplant sind hier für die Saison 2020 einzelne Fahrten auf Rennstrecken bzw. Flughäfen.

Das Hauptaugenmerk und damit der Mittelpunkt der Zukunftsplanung liegt aber im Einstieg in den GT-Motorsport und dies am besten bereits im Jahr 2022. Hierzu wurden schon einige Testfahrten organisiert und erfolgreich durchgeführt. Aufgrund der guten Erfahrung der vergangenen Jahre bleibt der Partner für den Formel4- und GT4-Bereich die Lechner Racing School.

Klaus Bönighausen kann zufrieden mit seinen Planungen sein: „Mit dem VPD Racing Team und der Lechner Racing School haben wir zwei sehr starke Partner für den Aufstieg im Motorsport gefunden. Alle Parteien kennen sich gut untereinander und können daher unproblematisch Hand in Hand arbeiten.“

Ernst Penninger bringt es abschließend auf den Punkt: „Es liegt viel Arbeit vor uns, jedoch sind wir hochmotiviert und sehen positiv in die Zukunft, mit Colin seine Ziele zu erreichen“