Simon Connor Primm gewinnt KMSC „Easter Edition“

Enge Zweikämpfe in Brasilien

5. April 2021, 12:49
Autor: Fast-Media | Björn Niemann | Bilderquelle:
Simon Connor Primm gewinnt KMSC „Easter Edition“

Pünktlich um 10 Uhr fiel der Startschuss zum Finale der Kart-Magazin.de Sim Challenge “Easter Edition“. Die 20 besten Fahrer aus den Vorläufen gingen an den Start und lieferten sich auf der 4,309 Kilometer langen Rennstrecke in Sao Paulo (Brasilien) heiße Duelle.

An Karfreitag und Ostersonntag galt es für die Teilnehmer der KMSC Easter Edition die Vorläufe zu überstehen, um damit den Einzug in das Finale zu schaffen. Die besten 20 Fahrer duellierten sich nun im Finale. Austragungsort war das Autódromo José Carlos Pace in Brasilien.

Der erfolgreichste Fahrer nach den Vorläufen war Tobias Fischer, der 23-jährige Rotax-Pilot gewann beide Vorläufe und gehörte damit zum Favoritenkreis. Durch die Reverse Grid-Regelung startete er jedoch aus dem letzten Startplatz in das Finale. Deutlich besser platziert war Jan Saamer: Nach Pech in Bahrain, gewann er den Vorlauf in Mexiko und brachte sich damit ebenfalls in die Favoritenrolle. Aus Startplatz elf kämpfte er sich schnell nach vorne und gewann das Pre-Finale vor Simon Connor Primm und Tobias Fischer.

Mit den drei Fahrern an der Spitze blickten die Zuseher im Live-Stream gespannt auf das Finale. In den 36 Rennrunden erlebten sie gleich einige Überraschung. An der Spitze setzten sich zu Beginn Saamer und Primm ab. Beide bauten ihren Vorsprung aus und verwalteten auch nach den Boxenstopps ihre Positionen. Deutlich aufregender war es währenddessen für Fischer. Er hing einige Runden hinter Vincent Andronaco fest und verlor dadurch wichtige Zeit auf die Führenden.

Zu einer rennentscheidenden Szene kam es neun Runden vor Schluss. Der Führende Saamer drehte sich und verlor dadurch alle Chancen auf seinen Gesamtsieg. Diese Chance nutze Primm, der ruhig sein Rennen zu Ende fuhr und sich neben dem Finalerfolg, auch den Gesamtsieg in der KMSC „Easter Edition“ holte. Als Zweiter im Finale folgte Fischer vor Saamer.

In der Endabrechnung betrieb Saamer noch Schadensbegrenzung und holte sich vor Fischer den Vizetitel. Platz vier ging an Paul Adolphs gefolgt von Daniel Brozovic.