Starke Aufholjagd bleibt für Niklas Cassarino in Portimao unbelohnt

Duelle mit der Rotax-Weltelite in Portugal

28. November 2022, 11:29 | Autor: Fast-Media | Luca Köster
Starke Aufholjagd bleibt für Niklas Cassarino in Portimao unbelohnt

Als deutscher Repräsentant ging es für Niklas Cassarino in der vergangenen Woche zum Jahreshighlight ins portugiesische Portimao. Die Rotax MAX Challenge Grand Finals gastierten auf dem anspruchsvollen Kurs an der Algarve und läuteten den Kampf um die begehrten Weltfinal-Titel ein. Der junge Mechtersheimer startete im 72-köpfigen Klassement der Rotax Mini und erlebte dabei eine aufregende Berg- und Talfahrt. Am Ende verpasste der Youngster das Finale der weltbesten Akteure um Haaresbreite.

Zum zweiten Mal in seiner noch jungen Kartsport-Karriere ging es für Niklas Cassarino in der zurückliegenden Woche zum Rotax-Weltfinale nach Portugal. Nachdem der Nachwuchsmotorsportler im vergangenen Jahr bereits in Bahrain beim Großevent unterwegs war, schaffte der Schüler auch in diesem Jahr die Qualifikation und blickte der Zeit gespannt entgegen: „Bei den RMC Grand Finals geht es in das Duell mit den weltbesten Fahrern. Ich möchte einfach mein Bestes geben und möglichst weit vorne mitmischen.“

Die intensive Rennwoche begann allerdings mit einem herben Rückschlag. Bei feuchten Bedingungen im Zeittraining schlug sich Niklas weit unter Wert und rangierte als 69 am Ende des Feldes. Von dieser undankbaren Position aus ließ der DJS Racing-Schützling in den Vorläufen jedoch nichts anbrennen. Mit tollen Manövern verbesserte sich der Nachwuchsrennfahrer auf Platz 42 in der Zwischenwertung. Im Prefinale landete Niklas sogar auf dem 16. Rang. Für die Teilnahme am Finalrennen der besten 36 Akteure reichte es damit letztlich aber nicht ganz.

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Die Enttäuschung war dem ambitionierten Kartfahrer am Freitagabend ins Gesicht geschrieben: „Ein ärgerlicher Ausgang einer aufregenden Zeit hier in Portimao. Nach dem miserablen Qualifying konnten wir eine super Aufholjagd hinlegen. Zum Schluss haben mir nur vier Positionen zum Einzug in das Finale gefehlt. Mit Bestzeiten in den Trainings konnten wir bis dahin jedoch einmal mehr unterstreichen, dass wir auch dort eine gute Chance gehabt hätten.“

Nun geht es für Niklas Cassarino in die Winterpause. Die Planungen für die bevorstehenden Saison laufen allerdings schon auf Hochtouren.