28. Oktober 2019, 21:29 | Autor: Bernd Klimm

Nach Ups and Downs grandioser zehnter Platz im Finale der Klasse DD2

Nach einer wie immer sehr imponierenden Kartpräsentation mit anschließender Verlosung an die Teilnehmer erfolgte der komplette Zusammenbau der Karts. Alles wurde kontrolliert und eingestellt. Dann wurden der Sitz, die Reifen und die Zeitmessanlage montiert, bevor es am nächsten Tag mit den ersten freien Trainings losgehen konnte.

Vom ersten bis zum letzten freien Training lief alles schief. Nichts lief rund, und keiner wusste wirklich woran es lag. Die Trainings waren durchweg enttäuschend, ernüchternd und niederschmetternd.

„Wir setzten alles auf eine Karte, bauten das komplette Kart um. Dann ging es mit gemischten Gefühlen ins Zeittraining. Und hey: es ging vorwärts“, erklärte Bernd Klimm. Nachdem alle 72 Fahrer ihre Qualifikation gefahren hatten wurden sie in vier Gruppen eingeteilt. Diese Gruppen starteten dann in die Heats, so, dass jeder einmal gegen jeden Fahren musste. Im Endergebnis nach diesen Qualifying Heats wurde Denis auf Position 17 gewertet, was Startplatz zwölf für das A-Finale (hier starten 36 Fahrer) bedeutete. Die anderen 36 Fahrer starteten im gleichwertigen B-Finale.

Aus den Ergebnissen von A und B-Finale errechnet sich dann der Startplatz für das abschließende Finale. Mit diesem Startplatz hatte das Team zwei Tage vorher nicht mehr gerechnet.

Jetzt stand das alles entscheidende Finale an. Wer hier dabei ist gehört zu den 36 besten Rotax DD2-Fahrern der Welt. Das Finale war sehr spannend und aufregend. Nach einem fulminanten Start und vielen blitzsauberen Überholmanövern beendete Denis das Rennen auf einem sensationellen, nie erwarteten zehnten Platz. 

„Diese Leistung ist noch höher zu bewerten wenn man weiß, dass Denis, nachdem er mit uns 2013 in New Orleans auf der WM war, den Kartsport aufgab und erst Anfang diesen Jahres wieder damit anfing. Herzlichen Glückwunsch Denis zu dieser Leistung“, fuhr Klimm fort.