15. April 2021, 9:30 | Autor: Fast-Media I Luca Köster

Janne Stiak bester Deutscher bei RMC Euro Trophy

Für Kraft Motorsport startete die neue Rennsaison am vergangenen Wochenende mit dem Auftakt der Rotax MAX Challenge Euro Trophy im belgischen Genk. 153 Fahrer*innen versammelten sich dazu auf dem hochmodernen Kurs im deutschen Nachbarland und feierten ein hochkarätiges Kickoff der Saison 2021. Mit zwei Fahrern im Gepäck griff die Mannschaft um Kilian Kraft in der offiziellen Rotax-Europameisterschaft an und erlebte dabei eine Berg- und Talfahrt. Am Ende behauptete sich Janne Stiak aber dennoch als bester Deutscher im hart umkämpften Feld der Junioren.

Das Rennwochenende der Rotax MAX Challenge Euro Trophy versprach schon im Vorfeld einiges an Spannung. Über 150 Pilot*innen aus mehr als 20 Nationen folgten dem Aufruf der Organisatoren und gaben in Genk Vollgas. Nach trockenen Zeittrainings am Freitag sorgte Petrus im Verlauf des Wochenendes für besonders viel Action. Dauerregen, Regenschauer und sonnige Abschnitte stellten Mensch und Maschine auf dem 1.360 Meter langen Kurs vor besondere Herausforderungen.

Janne Stiak griff im 31-köpfigen Fahrerfeld der Junioren ins Lenkrad. Als 14. des Zeittrainings gelang dem Youngster dabei ein guter Einstieg in das Renngeschehen. In den Vorläufen musste der Niedersachse etwas Speed einbüßen, platzierte sich als 19. im Zwischenranking aber dennoch unter den Top-20. Im ersten Finale auf regennasser Fahrbahn unterstrich der Kraft Motorsport-Schützling als 15. seine Qualitäten und ließ große Hoffnungen für den finalen Durchgang aufkommen. Im nahezu dramatischen Reifenpoker fiel für den jungen Kartfahrer die Entscheidung, als einziger Pilot des Feldes auf Slicks zu starten. Das Abtrocknen der Strecke setzte dort allerdings nicht schnell genug ein und verhinderte somit die erhoffte Aufholjagd.

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Bei den Senioren wartete für Luca Köster eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe. Mit insgesamt 70 Akteuren zeigte sich das Klassement außerordentlich stark besetzt. Im verkorksten Zeittraining geriet der 23-jährige in seiner schnellsten Runde in den Verkehr und sah sich letztlich als 64. am Ende des Feldes wieder. Im ersten Heat am Samstagmorgen legte der Braunschweiger daraufhin eine starke Aufholjagd hin und klassierte sich als guter 15. In den darauffolgenden Qualifikationsrennen konnte Luca seinen Aufwärtstrend jedoch nicht fortsetzen und verpasste letztlich leider das begehrte Ticket für die Finalteilnahme.

„Dieses Wochenende hat uns einiges abverlangt. Janne hat dabei einen super Job gemacht und sich als 16. der Tageswertung als bester Deutscher behauptet – ohne den verpatzten Reifenpoker im Finale wäre für ihn sogar noch deutlich mehr drin gewesen. Luca hat leider ein schwarzes Wochenende erlebt. Im Verlauf des Events haben wir mit der Performance unserer Regenreifen gehadert und konnten seinen gewohnten Speed auf nasser Strecke nicht umsetzen. Nichtsdestotrotz haben wir unter teils schwierigsten Bedingungen wichtige Erfahrungen gesammelt und blicken nun gestärkt in Richtung der kommenden Events.“, resümierte Kilian Kraft am Abend.