2. April 2016, 20:22 | Autor: Timo Deck

18 Vorläufe standen heute auf dem Programm der ROTAX MAX Euro Challenge in Genk. Auf der 1.360 Meter langen Strecke in Belgien herrschten den gesamten Renntag milde und frühlingshafte Bedingungen, sodass die Fahrer perfekte Rennbedingungen vorfanden. Die ersten 28 Piloten pro Klasse konnten sich am Abend über die Finalqualifikation freuen – darunter auch zehn deutsche Fahrer.

An der Spitze der Junioren-Klasse übernahm der Niederländer Glenn Van Berlo (Hugo Motorsport) das Zepter, während der Brite Jordan Brown-Nutley (JBN Racing) sich als neues Gesicht an der Spitze der Senioren behauptete. Im DD2 Masters holte sich Martin Pierce (Uniq Racing Team) die Führung. Für Freude im deutschen Lager sorgte Martin Mortensen (RS Competition). Der Deutsch-Däne aus dem Rennstall von Robert Schlünssen holte einen Heat-Sieg, einen vierten Platz und einen dritten Rang. Damit katapultierte er sich auf die Pole-Position in der DD2-Klasse.

Auch seine Klassenkameraden schnitten gut ab und reihten sich im Endergebnis unmittelbar hintereinander ein: Angeführt von Pascal Marschall (Beule Kart Racing Team) auf Platz zehn folgten Marco Göttler (Mach1 Motorsport), Maxi Fleischmann (FM Racing) und Luka Kamali (CRG SPA) gleich dahinter. Auch Marius Rauer (VPDR) und Patrick Weinstock (FM Racing) schafften als 26. und 27. die sofortige Finalqualifikation.

Werbung

Christopher Dreyspring (VPDR) tummelte sich bei den Senioren teilweise unter den Top-Drei. Doch diese Performance war in den Rennen stets von kurzer Dauer, da er jede Mal Federn lassen musste. Trotzdem schien ihm sein Finalticket dank solider Ergebnisse sicher, allerdings wurde er im letzten Lauf nachträglich wegen unfairer Fahrweise disqualifiziert. Damit rutschte er im Ranking auf Position 43 ab und muss am Sonntag im Hoffnungslauf antreten. Auch Daniel Woik (Woik Motorsport) kam nicht ganz ungeschoren durch die Vorläufe, er holte sich aber dennoch als 28. das letzte Finalticket ohne Umwege.

Hart traf es die deutschen Junioren in den Heats. Sebastian Estner (RS Competition), der nach dem Zeittraining noch in aussichtsreicher Position lag, fiel auf den enttäuschenden 46. Platz zurück, was hauptsächlich einer Disqualifikation wegen Abkürzens geschuldet war. Er muss am Sonntagmorgen im Hoffnungslauf um die Finalteilnahme bangen. Hier ist er dann in guter Gesellschaft, denn seine Landsleute Andre Walter (Kart Performance Racing) als 43., Henri Jung (CRG SPA) als 47. und Dirk Seifreid (Team TKP) als 51. müssen ebenfalls im Second Chance Heat antreten. Das gilt auch für Phil Dörr (CRG SPA). Allerdings dürfte er als 31. der Heats noch die besten Chancen auf ein Finalticket haben. Letztlich war es Tamino Bergmeier (Team TKP), der die Kohlen aus dem Feuer holte: Als guter 20. schaffte er als einziger deutscher Junior den sofortigen Finaleinzug.

Alle Infos zum Live-Stream und Live-Timing gibt es auf www.rotaxmaxeurochallenge.com.