14. Oktober 2015, 10:29 | Autor: Timo Deck

Nachdem das M-Tec Praga Racing bereits beim vorletzten Saisonlauf der ROTAX MAX Challenge Germany in Kerpen den Titel mit Tommy Helfinger im DD2 Masters unter Dach und Fach gebracht hatte, reiste die Mannschaft mit breiter Brust zum abschließenden Saisonfinale am 10. und 11. Oktober 2015 zum Hunsrückring nach Hahn. Insgesamt drei Piloten gaben dabei ihr Bestes um im Ausklang der Meisterschaft nochmals zu brillieren.

Für Jan Frederick Bock zeigte die Leistungskurve über die Saison hinweg stetig nach oben. In Hahn benötigte der aufstrebende Seniorpilot jedoch etwas Anlaufzeit, um in den gewohnten Rhythmus zu finden. Im Zeittraining fuhr er mit sieben Zehntelsekunden Rückstand auf die 17. Position im Klassement. In den Vorläufen konnte er sich mit Rang 13 und 15 auf die 14. Position in der Heat-Gesamtwertung verbessern.

Während Bock im Prefinale als 15. eine Position an die Konkurrenz abtreten musste, gelang ihm im abschließenden Finale ein vorzeigbarer Sprung nach vorne. Mit einer straken Performance fuhr der M-Tec Praga Racing-Pilot auf den versöhnlichen zwölften Rang. In der Endabrechnung belegte er trotz des durchwachsenen Wochenendes einen starken siebten Platz.

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Teamkollege und Mitstreiter Rasmus Schaper fand sich seinerseits im vollbesetzten Feld der Senioren bestens zurecht. Nach Rang Elf im Zeittraining gelang ihm im ersten Heat als Zehnter der Sprung in die Top-Ten. Mit dem zwölften Platz im zweiten Vorlauf bestätigte er seinen Aufwärtstrend, sodass er sich für die Finalläufe als Elfter qualifizierte. In diesen musste Schaper jedoch die ein oder andere Position abtreten. Trotzdem zeigte der Praga-Pilot mit den Rängen 14 und 15 nochmals seine kämpferischen Qualitäten. In der Gesamtwertung schaffte er als 19. den Sprung in die Top-20 des hartumkämpften Feldes.

Im Feld der DD2 Piloten präsentierte sich Alession Curto in gewohnt starker Verfassung. Mit einer Zeit von 57,040 Sekunden belegte er im Zeittraining den siebten Platz, was eine durchaus zufriedenstellende Ausgangsposition für die anstehenden Heats darstellte. In den Vorläufen konnte er sich als Sechster und Fünfter weiter verbessern. Im Prefinale musste der hochmotivierte DD2-Fahrer jedoch einen Ausfall verkraften, sodass er im Finale den Start von weit hinten in Angriff nehmen musste. Dank ambitionierter Fahrt und Rundenzeiten die für die Top-Drei gereicht hätten, verzeichnete Curto den zehnten Platz im letzten Rennen der Saison. Als Achter belegte er in der Meisterschaftswertung eine hervorragende Platzierung.

Teamchef Manfred Haufe freute sich am späten Abend über eine durchweg gelungene Saison: „Für uns geben die Leistungen unserer Piloten allen Anlass zur Freude. Über die Saison hinweg verbesserten sich die Fahrer stetig. Am Ende freuen wir uns über den Titel im DD2 Masters und über die starken Leistungen in den Klassen Senior und DD2.“