6. August 2014, 21:50 | Autor: Timo Deck

Der fünfte Saisonlauf der ROTAX MAX Challenge Germany am 2. und 3. August wurde eine Achterbahn der Gefühle für das B&W Kartteam. Die drei Piloten des Emsbürener Rennstalls waren schnell unterwegs im Prokart Raceland von Wackersdorf, konnten am Ende aber nicht ihr ganzes Potenzial unter Beweis stellen.

Der jüngste im Team, Luca Thiel, zeigte im Qualifying sein Können und fuhr die drittschnellste Runde. Entsprechend motiviert ging er in die Finalrennen, wo er aber beide Male mit Rang vier zufrieden sein musste. Selbige Position belegt er auch in der Meisterschaft. „Luca fährt sein erstes Jahr in der RMC und hat sich sehr gut entwickelt. Beim Finale in Hahn hat er durchaus noch Chancen auf eine Podestplatzierung in der Endabrechnung“, zeigte sich Teamchef Wolfgang Krauss zufrieden.

Rund lief es zunächst auch bei Teamkollege Nils Meyer bei den Minis. Der Hochheimer sicherte sich den dritten Platz im Zeittraining und mischte auch im Prefinale gut im vorderen Feld mit. Allerdings erhielt der Youngster nach dem Rennen eine Zeitstrafe, die ihn auf den letzten Platz zurückwarf. Dennoch ließ sich Meyer im Finale nicht davon abhalten, eine Aufholjagd zu starten. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch machte er Platz um Platz gut und wurde am Ende mit Platz vier entschädigt. Das beschert ihm derzeit den dritten Rang in der Meisterschaft, wobei er sich sogar noch Chancen auf den Vizetitel ausrechnen darf.

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Gut begann das Wochenende für Tamino Bergmeier. Mit Platz 16 durfte der Rookie im Zeittraining der Junioren zufrieden sein. Doch in den Vorläufen hatte er kein Glück. Eine Kollision brachte ihn letztlich um ein gutes Ergebnis im Zwischenklassement. Somit musste Bergmeier die Finalrennen von hinten aufrollen, was ihm mit den Plätzen 21 und 19 den Umständen entsprechend gut gelang. In der Meisterschaft liegt er vor dem Finale auf der 15. Position und behauptet sich damit im Mittelfeld seiner Klasse.

„Wir freuen uns jetzt auf das Saisonfinale in Hahn. Dort wollen wir noch einmal angreifen und einen versöhnlichen Abschluss feiern“, fasst Wolfgang Krauss zusammen.