Deutsches Podium bei Rotax International Trophy

Janne Stiak fährt bei den Senioren auf Platz drei

31. Juli 2022, 13:26 | Autor: Fast-Media | Luca Köster
Deutsches Podium bei Rotax International Trophy

Die vierte Ausgabe der Rotax MAX Challenge International Trophy ist Geschichte. Gestern nahm eine anspruchsvolle Woche voller Rennaction im französischen Le Mans ihr Ende und brachte letztlich sechs neue Sieger des hochkarätigen Singleevents hervor. Unter den insgesamt 245 Fahrerinnen und Fahrern aus aller Welt sorgten die deutschen Piloten für besonders viel Aufsehen. Janne Stiak bewies sich im starken Feld der Senioren bis zum Schluss mit Bravour und schaffte es als Dritter bis auf das Podest.

Traditionell gastierte die Rotax MAX Challenge International Trophy in den vergangenen Tagen auf dem Le Mans International Karting Circuit in Frankreich. Der 1.368 Meter lange Kurs bot optimale Rahmenbedingungen für Kartsport auf höchstem Niveau. Sechs Klassen duellierten sich um die prestigeträchtigen Titel und hatten den zahlreichen Zuschauern vor Ort sowie über den Livestream einiges zu bieten. Mit von der Partie waren dabei auch sechs deutsche Akteure.

Im Feld der Mirco MAX hatte Léni Robillot Lagache nach den Heats die Nase vorn und galt als klarer Favorit. Im Finale setzte der Niederländer Senn Lindemann jedoch das relevante Manöver gegen den Franzosen und holte sich im Foto-Finish den Sieg. Aus Deutschland ging Lennox Litzinger (3G Racing) an den Start und verpasste den Einzug in die Top-fünf als Sechster am Ende nur knapp.

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Mit drei Siegen in den Vorläufen sah es bei den Mini MAX zu Beginn nach einem Vormarsch von Toms Strele (Dan Holland Racing) aus. Im finalen Wertungslauf behielt jedoch der Schweizer Paul Schön die Nase vorn und ergatterte den Sieg. Lenn Abbas (3G Racing) repräsentierte die schwarz-rot-goldene Flagge im Finale auf Position 23.

Austin Lee (JJ Racing) lieferte eine deutsche Sensation mit der Pole-Position im Zeittraining der Junioren ab. Bis zum Finale hin übernahm der Kroate Leon Zelenko (JJ Racing) allerdings das Zepter und fuhr als Sieger über den Zielstrich. Lee hatte in den Vorläufen mit etwas Pech zu kämpfen, schaffte es letztlich aber dennoch auf den starken sechsten Rang nach vorne. Micro-Aufsteiger Noah Janssen (3G Racing) überzeugte ebenfalls und beendete seine Rennwoche als Neunter.

Kai Rillaerts (JJ Racing) dominierte das Geschehen bei den Senioren nach drei Vorlaufsiegen, fiel jedoch im entscheidenden Finallauf direkt am Start nach einem Unfall aus. Der Franzose Nolan Lemeray übernahm fortan die Führung und gewann das Finale mit respektablem Vorsprung. Daneben ließ der Niedersachse Janne Stiak (Kraft Motorsport) nichts anbrennen. Als Zweiter im Zeittraining des 88-köpfigen Fahrerfeldes rangierte der Kraft Motorsport-Pilot von Beginn an im Führungspulk und untermauerte seine internationale Top-Performance am Ende mit Rang drei. Teamkollege Mats Overhoff mischte im B-Finale gut mit und reihte sich als 21. ein.

Auch in den DD2-Klassements ging es heiß her. Lokalmatador Paolo Besancenez (KMD) legte im Finale eine beeindruckende Aufholjagd hin, machte im Laufe des Rennens elf Positionen gut und holte den Goldpokal bei den DD2. Im Masters-Pendant war hingegen Vivien Cussac-Picot das konstante Maß der Dinge. Der französische Kartfahrer holte die Pole-Position, drei Siege in den Heats und auch das bestmögliche Ergebnis im finalen Wertungslauf.

Neben ihren Siegerpokalen erhielten die erfolgreichsten Fahrer der Junior-, Senior-, DD2- und DD2 Masters-Klasse zudem ihr Ticket für die Teilnahme an den Rotax MAX Challenge Grand Finals. Vom 19. bis 26. November treten die besten Pilotinnen und Piloten dazu im portugiesischen Portimao gegeneinander an.