8. Juli 2015, 18:05 | Autor: Timo Deck

Für das B&W Kartteam ging es am 4. und 5. Juli 2015 zum dritten Saisonlauf der ROTAX MAX Challenge Germany in die Motorsportarena von Oppenrod. Auf der 1.040 Meter langen Piste wurde sowohl den jungen als auch erfahreneren Piloten des Teams bei heißen Bedingungen alles abverlangt.

Die Youngsters Giuseppe Fico und Luca Thiel lieferten sich im Feld der Micro-Piloten über das ganze Rennwochenende hinweg einen Kampf um die Vorherrschaft im Team. Fico machte schon beim vorherigen Saisonlauf in Ampfing auf sich aufmerksam, indem er seine Qualifying-Qualitäten demonstrierte. Diese Stärke konnte er auch imn Oppenrod wieder ausspielen. Er umrundete den Kurs von Oppenrod in einer Zeit von 54,747 Sekunden und verlor damit nur zwei Zehntelsekunden auf den Pole-Setter.

Luca Thiel, der sich in Ampfing noch über die Pole-Position freuen durfte, benötigte diesmal etwas mehr Zeit um in Fahrt zu kommen. Er fand sich im Zeittraining auf dem sechsten Platz wieder. Im anschließenden Prefinale drehte Thiel jedoch den Spieß um. Mit einer kämpferischen Leistung überholte er zwei Konkurrenten und fuhr vor Teamkollege Fico, der sich mit dem fünften Platz begnügen musste, auf die vierte Postion.

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Auch im Finale fuhr Thiel die vierte Position ein und bestätigte seine Leistung mit Rundenzeiten, die auf Augenhöhe mit den Top-Drei lagen. Fico musste hingegen Federn lassen und kreuzte die Ziellinie trotz vorhandenem Grundspeed als Siebter.

Im Feld der Senioren vertrat Robert Kindervater das B&W Karttteam als Einzelkämpfer. Im Zeittraining hatte er ein weniger glückliches Händchen: Kindervater fuhr in der ersten Gruppe, die im Vergleich zur zweiten Gruppe mit einem Grip-Nachteil zu kämpfen hatte. Trotz eines sechsten Platzes im aufgeteilten Ergebnis landete er nur auf der 18. Position im zusammengefassten Klassement.

In den Heats drehte Kindervater jedoch mächtig auf, sodass er mit einer starken Leistung die alten Kräfteverhältnisse wieder herstellen konnte. Mit Top-Rundenzeiten fuhr er zwei sechste Plätze ein und qualifizierte sich als Achter für die Finalrennen. Dort konnte Kindervater abermals sein Potenzial entfalten, indem er als Siebter und Sechster sein bestes Saisonergebnis einfuhr und zusätzlich die Rookie-Wertung gewann.

Am Ende des Tages konnten die Teamchefs Birgit und Wolfgang Krauss wie erhofft auf ein gelungenes Wochenende zurückblicken: „Wir freuen uns über die guten Ergebnisse in den jeweiligen Klassen. Sowohl unsere Micro-Youngster, als auch Robert als einziger Starter bei den Senioren konnten sich stark präsentieren. Vom Speed her waren wir ganz vorne dabei.“