8. Juli 2015, 18:03 | Autor: Emilio D'Angelo

Ein starkes Rennwochenende lieferte einmal mehr Mach1 X30 Senior Pilot Mark Wolff ab. Schon seit einigen Wettbewerben ist der 17jährige Dormagener regelmäßig unter den ersten Zehn der ADAC Masters und der WAKC Rennen zu finden und belegt nach der Veranstaltung am Hunsrückring nun den dritten Platz in der Gesamtwertung des in diesem Jahr neugeschaffenen ADAC Kart Cup, in dem alle Fahrer der ADAC Regionalserien bundesweit konkurrieren.

So starteten fast 150 Fahrer am heißesten Wochenende des Jahres in Hahn bei Temperaturen von fast 40 Grad Celsius. Es würde mit allem gekühlt, was zur Hand war, von Eiskübel und nassen Handtüchern bis zum Sonnenschirm stand alles bereit, um die Kondition und Konzentration von Fahrern und Mechanikern aufrecht zu erhalten. Mark Wolff konnte sich diesmal die Einstellfahrten mit einem neuen X30 Senior Teamkollegen teilen und in gemeinsamer Diskussion das beste Setup herausarbeiten. Im mit 31 Fahrern stark besetzten Feld begann das Warmup jedoch mit einer herben Enttäuschung, da die Zeiten weit hinter der Spitze zurücklagen. Zu sehr hatten sich die Streckenverhältnisse verändert, so dass bis zum Zeittraining die Feineinstellung noch vorgenommen werden musste, um eine Chance auf einen der vorderen Startplätze zu wahren. Dann jedoch Entwarnung, „just in time“ war nach drei Runden eine Zeit gefahren, die den jungen Mach1 Piloten auf die sechste Startposition brachte. Die Startverzögerung des ersten Rennens, bedingt durch einen Unfall bei den X30 Junioren, trug zu saunaähnlichen Verhältnissen für die Fahrer bei und die Motoren hatten im Vorstart zum Teil hitzefrei. Dann aber entwickelten sich zwei intensive und fair geführte Rennläufe, in denen Mark sich auf Positionen von vier bis sieben befand. Diesmal konnte er im Gegensatz zum Rennen der ADAC Masters nicht attackieren, sondern musste sich klug verteidigen und mit den Reifen auf gefühlt 80 Grad heißem Asphalt haushalten. Aber er kam im Sinne des Wortes gut über die Runden und beendete die Läufe als siebter und sechster. „Ich war drei Tage hier und die Strecke hat sich permanent verändert, so dass wir darauf immer wieder reagieren mussten.“ so Wolff, „Aber letztendlich waren wir über die gesamte Renndistanz schnell, ich hätte mir ein paar Runden mehr gewünscht, da ich noch Reserven hatte, aber auch so war das Wochenende ein Erfolg. Danke an meine Sponsoren wolffracing und DART, aber vor allem an mein Team. Wir haben bei DS Kartsport die richtige Mischung aus professionellem Einsatz und rheinischem Humor, im Grunde ist das fast unschlagbar.“ so der sympathische Dormagener mit einem Augenzwinkern Richtung Teamchef Detlef Schulz. In der Tageswertung ergab sich Platz fünf für Mark sowie Rang sechs in der Gesamtwertung des WAKC. Hier, wie auch in der ADAC Masters und im  ADAC Kart Cup etablierte sich der X30 Senior damit als bestplatzierter Mach1 Pilot seiner Klasse. Nun steht der wohlverdiente Urlaub an, bis nach kurzer Sommerpause die nächsten Rennen in Kerpen und Wittgenborn folgen.