9. Juli 2014, 10:59 | Autor: Timo Deck

Das TOM-TECH Racing Team reiste am vergangenen Wochenende vom 5. bis 6. Juli zum vierten Saisonlauf der ROTAX MAX Challenge Germany (RMC) nach Wittgenborn. Auf dem Vogelsbergring konnten die insgesamt sieben Piloten des Haase-Kart-Importeurs ihre beste Saisonleistung verbuchen und in sämtlichen Klassen die Top-Ten aufmischen.

Teamsolist Dr. Raoul Hille haderte im Zeittraining der DD2 Masters-Klasse, kam dann aber in den Finalrennen besser in Fahrt. Als Elfter und Zehnter sammelte er fleißig Punkte und festigte damit seinen neunten Platz in der Meisterschaftswertung.

In guter Form war Nicolas Hille in der DD2-Klasse. Im Zeittraining lief es mit Position 13 noch nicht ganz rund, aber in den Vorläufen kämpfte er sich auf den neunten Platz nach vorne. Selbige Position hätte Nicolas Hille auch im Prefinale eingefahren, doch wegen einer undichten Tankentlüftung verlor er während der Fahrt Kraftstoff, welches zu Untergewicht und folglich zur Disqualifikation führte. Das gute Ergebnis war damit zunichte gemacht. Entsprechend musste der Hannoveraner im Finale vom letzten Platz aus starten. Das hielt ihn aber nicht davon ab, eine starke Aufholjagd abzuliefern, die ihm mit Rang acht sein bestes Saisonergebnis bescherte.

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Etwas durchwachsen verlief das Wochenende für das Team-Trio Christopher Hille, Jannik Jakobs und Leon Stork im vollbesetzten Senioren-Feld. Christopher Hille stand nach der Qualifikationsphase auf dem 25. Startplatz des Prefinales und hatte entsprechend viel Arbeit vor sich. Trotzdem katapultierte er sich mit einem perfekten Start bis auf Platz elf nach vorne. Leider konnte Christopher Hille diese Leistung im Finale nicht wiederholen, da ihn eine Kollision vorzeitig ins Aus warf.

Jannik Jakobs trumpfte im Zeittraining mit Platz sieben auf, bevor er in den Vorläufen ins Mittelfeld abrutschte. Doch seine Pace stimmte an diesem Wochenende, weshalb er sich im Prefinale mit Leichtigkeit auf Rang sieben vorarbeiten konnte. Aber die Hiobsbotschaft folgte nach dem Zieleinlauf: Wegen Überholens unter gelber Flagge wurde Jakobs aus der Wertung genommen und musste im Finale von hinten starten. Umso beachtlicher war seine Vorstellung im letzten Rennen des Tages, wo Jakobs Platz um Platz nach vorne fuhr und am Ende als Elfter abgewinkt wurde.

Ein tadelloses Wochenende konnte man Leon Stork bescheinigen. Nach Platz 15 im Zeittraining steigerte sich Stork in den Vorläufen auf Position zwölf. In den Finalrennen leistete sich der Neustädter keinen Fehler und sah nach packenden Positionskämpfen zweimal als Siebter die Zielflagge.

Stark schlugen sich auch die TOM-TECH Junioren. Rookie Michael Meyer stellte als 22. und 20. der Finalrennen seine persönliche Bestmarke auf. Niclas Dymeck fuhr im Qualifying auf einen vielversprechenden elften Platz, musste aber in den Vorläufen aufgrund eines technisch bedingten Ausfalls kräftig Federn lassen und blieb als 21. weit hinter seinen Möglichkeiten. Doch davon ließ sich Dymeck keineswegs beeindrucken: Bereits im Prefinale machte er zahlreiche Positionen gut und lief als 13. ein. Im Finale legte Dymeck noch eine Schippe drauf und fuhr mit Rang sieben ein weiteres Top-Ten-Resultat nach Hause.

Teamchef Thomas Jarzyk war am Abend voll des Lobes: „Insgesamt war das unser bestes Saisonrennen bis jetzt. Wir haben unsere Qualifying-Performance deutlich verbessert und waren in allen Klassen sehr konkurrenzfähig. Unser Speed und die Rundenzeiten in den Finalrennen stimmen. Dass wir in allen Klassen ganz vorne mitmischen können, stimmt mich zuversichtlich für die ausstehenden Rennen in Wackersdorf und Hahn.“