Nebel bremst Rennstart beim BNL-Auftakt in Ostricourt
Mit insgesamt 117 Fahrern startete die BNL Karting Series in Ostricourt in die neue Saison und bot dabei ein Wochenende mit zwei Gesichtern. Während Freitag und Samstag bei strahlendem Sonnenschein beste Bedingungen herrschten, sorgte dichter Nebel am Sonntagmorgen für eine Verzögerung von rund zweieinhalb Stunden. Teilweise lagen die Sichtweiten unter 50 Metern, ehe sich der Nebel lichtete und der Renntag doch noch planmäßig über die Bühne gehen konnte.
Eine wichtige Neuerung prägte den Ablauf zusätzlich, denn erstmals wurden an beiden Tagen jeweils Warm-up, Qualifying, Heats und Finalrennen ausgetragen. Dadurch ergaben sich gleich mehrere Chancen, sich im Feld zu behaupten und sich nach Rückschlägen wieder nach vorne zu arbeiten.
Mini Max / Mini Rookie:
In der Mini-Kategorie gingen 26 Fahrer an den Start, wobei sich über das Wochenende hinweg ein klares Bild zeigte, bei dem vor allem die britischen Fahrer den Ton angaben.
Bereits in den Qualifyings und Heats setzten sich Joshua Cooke und Austin Oman an die Spitze des Feldes und bestätigten diese Leistung auch in den Finalrennen. Am Ende war es Cooke, der sich den Sieg sicherte, gefolgt von Oman. Maria Ruberto rundete ein durchgehend britisch geprägtes Podium ab.
Junior Max:
Mit 37 Fahrern war die Junior-Klasse stark besetzt. Schon früh im Wochenende zeichnete sich ein enger Zweikampf an der Spitze ab, denn Kian Burnard und Finlay Lines gehörten konstant zu den schnellsten Piloten und bestimmten sowohl Qualifying als auch Heats.
Im Finale setzte sich Burnard schließlich durch und sicherte sich den Sieg vor Lines. Dahinter behauptete sich Luan Seidl auf Rang drei.
Aus deutscher Sicht war Julian Dümmer am Start und zeigte vor allem am Sonntag eine deutliche Leistungssteigerung. Nach einem soliden Samstag, den er auf Rang 22 im Finale abschloss, arbeitete er sich am zweiten Renntag Schritt für Schritt nach vorne. Mit starken Heats und einer konstanten Pace belegte er im Finale schließlich Platz acht.
Senior Max:
Mit 40 Fahrern war die Senior-Klasse das am stärksten besetzte Feld des Wochenendes und entsprechend dicht ging es über alle Sessions hinweg zur Sache, mit vielen Positionskämpfen und wechselnden Konstellationen an der Spitze.
Über das Wochenende hinweg setzten sich mehrere Fahrer immer wieder im Vorderfeld fest, bevor sich im Finale Macaulay Bishop durchsetzen konnte. Ties van Wijk folgte auf Rang zwei, während Vince Vanderhallen sich Platz 3 auf dem Podium sichern konnte.
Einziger deutscher Starter war Louis Oliver Günther, der stark ins Wochenende gestartet war und sich nach den Heats am Samstag bis auf Platz 11 der Gesamtwertung nach vorne gearbeitet hatte. Im Finale wurde das große und eng umkämpfte Feld zum entscheidenden Faktor, wodurch er das Wochenende letztlich auf Rang 28 beendete.
DD2 & DD2 Masters:
Die DD2-Klasse mit 10 Teilnehmern war über das gesamte Wochenende fest in der Hand von Lenn Nijs. Der Belgier setzte bereits in den Zeittrainings und Heats die Bestzeiten und ließ auch im Finale nichts anbrennen.
Hinter ihm entwickelte sich ein enger Kampf um die weiteren Podestplätze, den Yort van Wijk und Ralph van de Pavert für sich entschieden.
Die deutschen Fahrer mischten ebenfalls im Vorderfeld mit. Jannik Jakobs verpasste das Podium nur knapp und wurde starker Vierter, Theo Lang beendete das Wochenende auf Rang sechs.
In der DD2 Masters setzte sich Jim Ringelberg durch, gefolgt von Christophe Capitaine und Christoph Adams. Dominic Ummels komplettierte das Feld auf Platz vier.















