16. März 2019, 9:15 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann

Fehlende Erfahrung kostet Gesamtsieg

Nach bereits zwei starken internationalen Vorstellungen feierte Marc Schmitz am vergangenen Wochenende seine Junioren-Premiere auf deutschem Boden. Es ging für ihn zum Winterpokal auf den Erftlandring, bei welchem er mit einer Pole-Position und einem Sieg überzeugte.

2019 begibt sich der Neuwieder Marc Schmitz auf ein neues Terrain. Der Youngster wechselt zu den Junioren und ließ nun in Kerpen erneut sein Talent aufblitzen. Beim Winterpokal trotzte er starkem Wind und Regen und zeigte seiner Konkurrenz direkt das Heck seines Rennkarts.

Schon in den freien Trainings unterstrich Marc seine Ambitionen und bestätigte diese mit einer Pole-Position im Qualifying. Auf nasser Strecke war er dann auch im ersten Rennen nicht zu stoppen. Mit über drei Sekunden Vorsprung fuhr er als Sieger über den Zielstrich und war im Interview durchaus zufrieden: „Das war doch ein tolles Rennen. Es läuft alles sehr gut und macht mir großen Spaß.“

Leider blieb ihm am Ende ein Doppelsieg und damit auch der Gesamtsieg beim Winterpokal verwehrt. Im zweiten Durchgang machte Marc noch einen Anfängerfehler in seiner neuen Klasse. Mit neuen Reifen war er in der Aufwärmrunde zu schnell unterwegs und rutschte ins Aus. Das Rennen war damit beendet und der Traum vom Sieg geplatzt.

„Das war ganz bitter und wirklich schade. Aber ich habe die Situation in dem Moment unterschätzt. Das wird mir zukünftig nicht mehr passieren. Solche Erfahrungen muss man machen, gut das es mir bei einem Testrennen passiert ist und nicht wenn es um Meisterschaftspunkte geht. Abgesehen davon waren wir aber konkurrenzfähig und sind bereit für die neue Saison“, führte der Schützling des ADAC Mittelrhein e.V. weiter aus.

In den kommenden Wochen setzt er seine Vorbereitung weiter fort und reist dafür nach Frankreich zu Testfahrten auf der Europameisterschaftsstrecke in Angerville. Wirklich ernst wird es für ihn vom 12.-14. April mit dem Auftakt der Deutschen Kart-Meisterschaft in Lonato.