11. März 2014, 21:43 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Platz drei beim Debüt in Kerpen

Mit dem Winterpokal in Kerpen startete für Luke Wankmüller eine neue Ära. Der zwölfjährige Nachwuchspilot steigt 2014 in die leistungsstärkere KF-Junior Klasse auf und zeigte bei seinem Debüt eine hervorragende Vorstellung. In der Gesamtwertung landete er auf einem beeindruckenden dritten Platz.

Nach erfolgreichen Jahren in der Bambini-Klasse hieß es für Luke Wankmüller im vergangenen Oktober Abschied nehmen. Der Youngster aus dem badischen Keltern machte, mit dem Umstieg in die KF-Junior Klasse, den nächsten Schritt auf seiner Karriereleiter. Trotz eines größeren Karts und leistungsstärkeren Motors stellte er sich schnell auf die neuen Anforderungen ein. Nach ersten Testfahrten zeigte er sich begeistert. „Ich möchte gar nicht mehr aussteigen“, strahlte Luke.

Erstmalig ernst wurde es für Birel-Piloten Mitte Februar beim Auftakt des Winterpokals in Kerpen. An zwei Veranstaltungen galt es so viel Erfahrung wie möglich zu sammeln. Das erste Wochenende verlief schon sehr viel versprechend. Als Rookie hielt er mit seinen erfahrenen Gegnern mit und beendete seine Debütveranstaltungen auf einem guten achten Rang.

Richtig durch startete er beim zweiten Durchgang des Winterpokals am vergangenen Wochenende. Schauplatz war erneut der 1.107 Meter lange Erftlandring in Kerpen und die Bedingungen hätte nicht besser sein können. Bei Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad herrschte Sommerfeeling im Erftland. Luke fuhr wie beflügelt und war stets in den Top-Fünf wieder zu finden. Nur ein kleiner Ausritt im zweiten von drei Rennen warf ihn auf Platz zehn zurück. In der Tageswertung rutschte Luke als Vierter nur knapp am Siegerpodium vorbei.

Einen weiteren Grund zur Freude hatte er im Gesamtklassement. Nach Addition beider Veranstaltungen schaffte der Youngster aus dem Solgat Motorsport-Team als Dritter den Sprung auf das Siegerpodium und konnte seinen Erfolg kaum fassen: „Damit habe ich nicht gerechnet. Ich bin erst mein zweites Rennen in der neuen Klasse gefahren und stehe direkt auf dem Podest. Ein großer Dank an meine Eltern, mein Team und André Matisic die mich alle wieder bestmöglich unterstützt haben.“

Für den weiteren Jahresverlauf hat sich Luke einiges vorgenommen. Neben dem Start im ADAC Kart Masters, der größten Kartrennserie Deutschlands. Wird er auch in der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft antreten und trifft dort auf harte Konkurrenz aus dem In- und Ausland.