Einige Überraschungen beim ROK CUP GERMANY in Liedolsheim

Neue Sieger und strauchelnde Favoriten

14. Juli 2022, 11:21 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann
Einige Überraschungen beim ROK CUP GERMANY in Liedolsheim

Der 1.060 Meter lange Kurs in Liedolsheim war am Wochenende Austragungsort vier des diesjährigen ROK CUP GERMANY. Bei bestem Wetter setzten sich Maxim Becker (Mini), Rocco Curcio (Junior), Can Sener (Senior) und Norbert Laubinger (Expert) als Sieger durch. Aber auch auf den Verfolgerpositionen gab es einiges zu sehen. Bis zum Finale bleibt es in allen Kategorien spannend.

Erneut war der ROK CUP GERMANY im Rahmen des SAKC und WAKC zu Gast und hatte auch dank des TC Liedolsheim e.V. eine gute Bühne für seine weiteren Wertungsläufe. Insgesamt reisten 39 ROKKER nach Baden-Württemberg und sorgten damit für eines der stärksten Felder des Jahres.

In der MINI-ROK meldete sich Maxim Becker (C4-Racing) mit einer blitzsauberen Vorstellung zurück. Nach einem Ausfall in Wittgenborn, gewann er nun beide Rennen und rückte in der Gesamtwertung von Platz acht auf drei vor. Angeführt wird das Klassement weiter von Lars Ramaer vor Tobias Eckenstaler. Letzterer beendete seine beiden Läufe in Liedolsheim jeweils als Zweiter. Ramaer kam als Dritter und Vierter ins Ziel.

Rocco Curcio (MPK Motorsport) baute mit einem Doppelsieg seine Gesamtführung bei den JUNIOR-ROK aus. Eine Verschiebung gab es dagegen auf den Verfolgerrängen. Alexandra Buslei (Grethen Racing) schob sich an Kian Max Eichmann (KTHS) vorbei. Buslei beendete ihre Wertungsläufe jeweils als Dritte. Weiterhin auf dem Vormarsch ist Vincent von Malsch (MPK-Motorsport). Erst später in den ROK CUP GERMANY eingestiegen, lag er in Liedolsheim konstant auf Rang zwei und machte in der Gesamtwertung weiter Boden gut.

Nach der bisherigen Dominanz von Kevin Wagner (Dischner Racing), musste er diesmal einen Rückschlag verkraften. Noch Zweiter im ersten Lauf, schied er im Finale aus. Die Gesamtwertung führt er trotzdem weiter mit deutlichem Vorsprung an. Während Maximilian Schleimer das erste Rennen für sich entschied, kreuzte Vorjahresmeister Can Sener (Dischner Racing) den weiten Durchgang als Sieger. Direkt dahinter folgten seine Teamkollegen Luis Esser und Moritz Haupenthal, der damit auch in der Meisterschaft auf Rang drei vorrückte.

Einen erfreulichen Zuwachs erlebten die EXPERT-ROK – in Liedolsheim waren vier Fahrer am Start. Nach einer längeren Pause war Norbert Laubinger (RMW Motorsport) wieder mit dabei und holte direkt volle Punkte. Hinter ihm folgte Gastfahrer Michael Cronjäger auf Position zwei. In einem Fotofinish entschied Harald Heinisch (Dutt Motorsport) den Kampf um Platz drei gegen Michael Raisch (Dutt Motorsport) zu seinen Gunsten. Weitere Fahrerinnen und Fahrer (ab 32 Jahre) sind in der Klasse herzlich willkommen. Ein ROK-Motor für die Klasse EXPERT-ROK kann bei Promoter ALENI-EVENT günstig gemietet werden.

„Wir ziehen ein durchweg positives Fazit nach diesem Wochenende. Es hat großen Spaß gemacht und die Teilnehmer waren auch zufrieden. An unserem Info-Point haben wir wieder einiges geboten. Diesmal war Ralf Kroll mit seinem Bergmonster Silvercar zu Gast. Da Fahrzeug basiert auf einem Rohrrahmen-Chassis mit GFK-Hülle und kommt bei Bergrennen zum Einsatz. Zusätzlich haben wir diesmal auch gerne die ROKKER aus dem WAKC bei uns betreut“, fasst Alexander Geier von ALENI-EVENT zusammen.

Weiter geht es im ROK CUP GERMANY vom 21.-22. August auf dem Odenwaldring in Schaafheim. Die Rennen finden dann im Rahmen des Westdeutschen ADAC Kart Cup statt. Alle Infos zu den Rennwochenenden stehen auch unter www.rokcupgermany.de bereit.