Saisonabschluss nach Maß für Mohr-Brüder

Moritz und Alex Mohr starteten beim Graf Berghe von Trips Memorial

10. November 2021, 20:37 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann
Saisonabschluss nach Maß für Mohr-Brüder

Am vergangenen Wochenende wartete ein Saisonhighlight auf die beiden Rennsport-Brüder Moritz und Alex Mohr. Auf dem Erftlandring in Kerpen fand das traditionsreiche Graf Berghe von Trips Memorial statt. Die beiden Hessen sicherten sich jeweils den Sieg in ihrer Klasse.

Bereits seit vielen Jahren bildet das Graf Berghe von Trips Memorial den Abschluss einer Rennsaison. 150 Fahrerinnen und Fahrer reisten dazu nach Kerpen und lieferten sich auf dem 1.107 Meter langen Erdtlandring packende Rennen. Das Wetter zeigte sich dabei zweigeteilt – Sonne und Regen wechselten sich diesmal ab. Für Youngster Moritz begann das Wochenende etwas turbulent. Es galt sich an den neuen MiniROK-Motor und die vorgeschriebenen Reifen zu gewöhnen.

Schritt für Schritt lief es für den Neunjährigen, aber besser und letztendlich sicherte er sich im Zeittraining die Pole-Position. Mit Spannung wartete der Schützling der CV Performance Group im Anschluss auf das Finale. Er meisterte die Aufgabe souverän und sicherte sich mit einem ersten und einem zweiten Platz den Tagessieg. Die Freude bei Fahrer und Team war groß. „Mein Betreuer Kevin Wolters und ich hatten keinen leichten Start in den Tag. Letztendlich haben wir aber ein perfektes Setup gefunden und waren mit dem Motor und den Reifen richtig zufrieden. Die Veranstaltung hat Spaß gemacht. Mein großer Dank geht an mein Team (CV Performance Group) und Christian Dischner.“

Auch für Bruder Alex Mohr war das Wochenende erfolgreich. Der frischgekürte ADAC Kart Masters-Sieger der Klasse X30 Junioren war von Beginn an gut unterwegs. Im Qualifying erreichte Alex einen zweiten Platz und ließ bei den Rennen nichts anbrennen. Kurz vor dem Start zum ersten Durchgang galt es die passenden Reifen zu montieren. Die Strecke trocknete ab, doch letztendlich starteten die meisten Fahrer auf Regenreifen, was sich als die richtige Wahl rausstellte. Das zweite Rennen fand dann unter trockenen Bedingungen statt. Alex fand gut in seinen Rhythmus und fühlte sich wohl. Am Ende war der Tagessieg das Ergebnis. Sein Mechaniker Bruno Tchakoul war am Sonntagabend wirklich zufrieden. „Wir hatten eine tolle Saison, Alex und ich waren ein super Team. Wir haben menschlich gut miteinander harmoniert und das Material der CV Performance Group war sehr gut. Jetzt freuen wir uns auf ein paar ruhige Wochen und etwas Training, um dann im Jahr 2022 wieder voll anzugreifen.“