28. April 2015, 23:41 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Die ACV German Vega Trophy lud am vergangenen Wochenende zur ersten Veranstaltung nach Hahn. Auf dem Hunsrückring starteten 122 Teilnehmer in die Hatz um Siege und Meisterschaftspunkte. Das Kosmic Kart-Team aus dem Sauerland trat mit sechs Fahrern an und lieferte eine starke Performance ab.

Das Jahr 2015 ist voll im Gange. Nach dem WAKC fiel nun auch in der ACV German Vega Trophy der Startschuss. Zu den Siegesanwärtern in den X30 Kategorien gehörten erneut die Schützlinge aus dem CV Racing Team. Einen guten Start legte Jan Philipp Springob als Dritter im Junioren-Qualifying hin. Leider erlebte er wenig später zwei Rennen zum Vergessen. Ein technischer Ausfall und eine Kollision machten den Renntag zur Nullnummer.

Für Springob in die Presche sprang Fabrizio Angelo Da Rold. Aus der zwölften Startposition kämpfte er sich bei strömendem Regen im ersten Lauf bis auf Platz zwei durch und sah im zweiten Umlauf das Ziel als Vierter. Selbige Position belegte er auch in der Tageswertung. Als Achter folgte Maximilian Kannegiesser: Sowohl auf nasser als auch trockener Strecke lieferte sich der Komsic Kart-Pilot tolle Zweikämpfe und wurde mit einem neunten und achten Rang geehrt.

Als Vierter im Bunde war Jan Hendrik Heimbach vertreten und landete weit hinter seinen Möglichkeiten. Schon im Zeittraining verlor er nach einem Wertungsausschluss alle Chancen auf ein vorderes Ergebnis und belegte am Ende nur Platz 24. „Für Jan Hendrik kam es wirklich Dicke. Nach dem Zeittraining bemängelten die Kommissare seinen Krümmer, obwohl dieser durch IAME neugeliefert wurde. Es traf dabei auch Fahrer anderer Teams. In den Rennen war er schnell, hatte aber ebenfalls wenig Glück. Die anderen Drei haben sehr überzeugt, ohne den Doppelausfall von Jan Philip hätte es vielleicht sogar zum Sieg gereicht“, fasste Teamchef Christian Voß zusammen.

Bei den Senioren knüpfte Giuliano Göbbels an seine Performance aus Kerpen an und stand nach dem Zeittraining in der ersten Startreihe. Zu einem packenden Schlagabtausch kam es im Rennen. Über die gesamte Distanz lieferte er sich einen heißen Kampf und setzte sich letztlich als Sieger durch. Doch ein Doppelerfolg war dem Jülicher nicht gegönnt, im zweiten Umlauf sprang sein Kart nicht an und er musste zusehen.

Neu im Team ist der zweite Senior Hendrik von Danwitz. Von Sitzung zu Sitzung fand er immer mehr Vertrauen zu seinem neuen Rennmaterial und fuhr in einem starken Feld auf Startposition neun. Das erste Rennen beendete er dann als Zehnter und legte im zweiten Durchgang noch eine Schippe drauf. Schon bis auf Platz fünf war er vorgefahren, doch eine gerissene Kette zwang ihn zur unfreiwilligen Aufgabe. Christian Voß war am Abend natürlich enttäuscht: „Eine Doppelausfall zu erleben ist immer bitter, vor allem weil beide sehr Konkurrenzfähig waren. Bei Giuliano haben wir den Fehler lokalisiert, Wasser im Kabelbaum verhinderte ein Anspringen.“

In zwei Wochen ist die Truppe wieder in Hahn zu Gast, dann findet dort der Auftakt des ADAC Kart Masters statt.