17. September 2014, 15:00 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Mit drei Fahrern stellte sich Schwabe Motorsport den schwierigen Bedingungen beim Finale der ACV German Vega Trophy in Wackersdorf. Starker Regen und spektakuläre Rennen forderten die drei Nachwuchspiloten des Birel-Teams. In der Endabrechnung durften aber alle zufrieden sein.

Nach Hahn, Ampfing und Kerpen reisten die Fahrer der überregionalen Clubsport-Serie zum Finale nach Wackersdorf. Das 1.222 Meter lange Prokart Raceland bot wieder eine perfekte Kulisse für spannende Rennen. Eine besondere Herausforderung war diesmal das Wetter – Regen und eine rutschige Strecke brachten Mensch und Maschine an seine Grenzen.

Im Feld der Bambini ging Maximilian Schulte an den Start. Schon im Zeittraining setzte er als Zweiter ein erstes Ausrufezeichen. Leider wurde er aber im Pre-Finale durch einen Unfall gestoppt und musste dem Feld hinterher fahren. Mit einer starken Leistung und der schnellsten Rennrunde verbesserte er sich aber noch auf Position fünf. „Das war ein super Rennen“, lobte Teamchefin Ines Schwabe ihren Schützling. Im zweiten Finale lief es ebenfalls nicht perfekt, erneut wurde Maximilian abgedrängt und kam nur als Achter ins Ziel. „Auch wenn die Resultate ernüchternd sind, dürfen wir zufrieden sein. Er hat viel gelernt und geht gut vorbereitet beim ADAC Kart Masters in zwei Wochen an den Start“, Ines Schwabe am Abend.

Sein bisher bestes Rennen des Jahres fuhr Daniel Oldenburg. Im Zeittraining und beiden Rennen war der KF Junior-Rookie auf Augenhöhe mit der Konkurrenz und hätte locker auf das Siegerpodium fahren können. Nur durch zwei kleinere Kollisionen und eine Zehnsekundenstrafe rutschte er etwas nach hinten und belegte nur jeweils Platz sechs. „Daniel hat mich diesmal wirklich überzeugt. Er ist tolle Rennen gefahren und hat gekämpft. Man merkt jedes Wochenende, dass er dazu lernt“, zeigte sich Ines Schwabe sehr zufrieden.

Als Dritter startete Leon Schütze im Feld der X30 Junioren und hoffte auf ein besseres Wochenende als in Oschersleben. Mit einem siebten Platz im Zeittraining schaffte er einen guten Start, doch im ersten Rennen war er schon in der ersten Kurve in einen Unfall verwickelt und wurde deshalb nur 13. Seine Möglichkeiten zeigte der Youngster dann im Finale, aus dem Mittelfeld fuhr er bis auf Position acht nach vorne. „Leon hat in diesem Jahr schon öfters seine Möglichkeiten aufgezeigt. Dem Unfall im ersten Rennen konnte er nicht mehr ausweichen. Dafür hat er aber im zweiten Lauf seine Konkurrenzfähigkeit bewiesen“, fasste Ines Schwabe zusammen.

In zwei Wochen wird es für das Team noch einmal ernst. Ebenfalls in Wackersdorf findet das Finale des ADAC Kart Masters statt, dort hofft das Birel-Team auf einen erfolgreichen Abschluss.