26. Mai 2014, 20:46 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Luca Lippkau ist derzeitig in einer bestechenden Form. Beim zweiten Rennen der ACV German Vega Trophy in Ampfing (Bayern) führte der junge Rekener erneut das Feld der X30 Junioren an und sicherte sich ein weiteres Top-Ergebnis. Leider lief aber nicht alles perfekt.

Nach seinem aufregenden Wochenende im Hunsrück, reiste Luca Lippkau nur wenige Tage später zum nächsten Rennen. Im bayerischen Ampfing, ca. 60 Kilometer östlich von München gelegen, kämpften die besten Junioren Deutschlands um wichtige Punkte in der ACV German Vega Trophy.

War Luca im vergangenen Jahr auf dem Schweppermannring noch verhalten unterwegs, lernte er an diesem Wochenende den 1.060 Meter langen Kurs lieben. „Durch die gute Arbeit mit meinem Mechaniker Christian Wangard habe ich meinen Fahrstiel verbessert und bin nun klar schneller“, verriet er. Das Ergebnis wurde schon im Zeittraining deutlich. In einem spannenden Duell setzte sich der Fahrer des Team RMW Motorsport gegen seine Verfolger durch und holte die Pole-Position. „Nach Hahn am vergangenen Wochenende, ist das meine zweite Bestzeit in Folge“, strahlte der Komsic-Kart-Pilot nach dem Qualifying.

Aus der besten Startposition führte Luca auch das erste Rennen an. Doch die Angriffe seiner Verfolger waren hart. Nach nur wenigen Runden musste er gleich zwei Fahrer ziehen lassen und reihte sich beim Überqueren des Zielstriches als Dritter ein. „Ganz zufrieden bin ich nicht. Irgendwie fehlte mir die nötige Performance zum Sieg. Bis zum zweiten Rennen müssen wir daran arbeiten“, erklärte er im Ziel.

Der Start in das Finale verlief auf jeden Fall perfekt. Aus der zweiten Reihe schoss der 14-jährige Nachwuchspilot an die Spitze des Feldes. Aber auch diesmal schaffte er es nicht seine Verfolger in Schach zu halten und verlor nach einer Kollision zahlreiche Positionen. Vom Ende des Feldes versuchte er noch das Beste herauszuholen und sah letztlich als Zwölfter die Zielflagge. Die Enttäuschung war natürlich groß: „So hatte ich mir den Ausgang des Rennens nicht vorgestellt. Ein Platz unter den Top-Drei wäre auch diesmal möglich gewesen.“ In der Gesamtwertung belegt Luca weiterhin Rang zwei und hat bei den noch ausstehenden Rennen alle Chance auf den Meistertitel.

Nach den spannenden Duellen der vergangenen Wochen, kann Luca nun durchatmen. Vom 21.-22. Juni steht für den durch Aldiana Reisen unterstützten Piloten das nächste Rennen im Kalender. Dann ist das ADAC Kart Masters, Deutschlands stärkste Kartrennserie, ebenfalls in Ampfing zu Gast. Luca möchte natürlich wieder ganz vorne mit mischen.