13. März 2014, 14:35 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Mit sieben Fahrern reiste der Energy Kart-Importeur zum Finale des Winterpokals in Kerpen. Gleich in drei Klassen landeten Piloten aus dem Team in den Top-Fünf, für einen Tagessieg sorgte Marco Paul in der KF-Klasse.

In der KF2 knüpfte der junge Hesse Marco Paul an die Leistungen der vergangenen Saison an. Los legte er mit einer Bestzeit im Qualifying und ließ noch zwei weitere Siege und einen dritten Rang folgen. In der Tageswertung war er damit der klare Sieger. Durch sein Fehlen beim ersten Lauf im Februar, spielte er in der Gesamtwertung keine große Rolle. Landete als Fünfter aber noch in den Pokalrängen. Sein Teamkollege Christopher Röhner startete mit großem Pech in das Wochenende. Im Zeittraining fuhr er nur drei Runden und musste im ersten Rennen zusätzlich noch einen Ausfall verzeichnen. In den beiden weiteren Durchgängen lief hingegen alles glatt und er knüpfte mit zwei sechsten Plätzen den Anschluss zu den Top-Fünf.

Als Solistin ging Carrie Schreiner bei den Junioren der KF3 an den Start. Im Zeittraining tolle Fünfte, wurde sie im ersten Wertungslauf Opfer eines Unfalles und landete nur auf Platz 16. Doch die schnelle Saarländerin zeigte in den weiteren Durchgängen ihren Kampfgeist und fuhr, mit jeweils der schnellsten Rennrunde, auf Platz drei und vier nach vorne. Durch den Rückschlag im ersten Lauf reichte es in der Tages- und Gesamtwertung leider nur zu Platz sieben.

Nach einem starken Auftakt beim ersten Winterpokal im Februar, zählte Mike Golla bei den Schaltkarts zu den Favoriten auf den Gesamtsieg. Mit 29 Teilnehmern war die Königsklasse wieder bestens besetzt. Im Zeittraining 14., verbesserte er sich im ersten Rennen auf Platz neun. Leider wurde seine Jagd auf die Spitzenpositionen im zweiten Durchgang durch einen Ausfall gestoppt. Im Finale unterstrich er aber noch einmal seine Performance und kämpfte sich vom Ende des Feldes auf Position neun nach vorne. Trotz seiner null Punkte im zweiten Rennen, wurde er am Abend noch als Dritter in der Gesamtwertung geehrt. Sein Teamkollege Fabio Wagner etablierte sich im Mittelfeld und beendete das Rennwochenende als hervorragender Zwölfter im Tagesklassement.

Ebenfalls schnell unterwegs war das X30-Duo Hendrik von Danwitz und Noah Nagelschick. Senior von Danwitz mischte in allen drei Rennen im Spitzenfeld mit und wurde am Ende Vierter in der Tageswertung. Im Gesamtklassement reichte es sogar zum tollen dritten Platz. Bei den Junioren war Noah Nagelschick ebenfalls sehr gut unterwegs. Mit den Rängen zwölf und zehn lag er im vorderen Mittelfeld. Leider kam er im dritten Lauf nicht ins Ziel.

Bis zum Saisonstart der Deutschen Kart Meisterschaft in Ampfing hat Energy Germany noch acht Wochen Zeit und wird sich bis dahin bestmöglich vorbereiten.