Wetterkapriolen zur Halbzeit der IAME Euro Series

Spannende Rennen in Zuera

25. Mai 2021, 10:00 | Autor: Fast-Media I Luca Köster
Wetterkapriolen zur Halbzeit der IAME Euro Series

Zum Halbzeitrennen der diesjährigen Saison gastierte die Iame Euro Series am vergangenen Wochenende im spanischen Zuera. Auf dem Hochgeschwindigkeitskurs im Norden Spaniens versammelten sich dazu mehr als 170 Fahrer*innen und kämpften in der zweiten von insgesamt vier Veranstaltungen um die nächsten Zähler in der offiziellen Singlebrand-Europameisterschaft.

Für die IAME Euro Series ging es am zurückliegenden Wochenende bereits in die Saisonhalbzeit. Nach dem erfolgreichen Auftakt des renommierten Championats Ende März im belgischen Mariembourg, machte der Rennzirkus nun Halt in Spanien. Der 1.700 Meter lange Kurs in Zuera mit seiner ultralangen Geraden bot beste Rahmenbedingungen für spannende Rennaction. Das Wetter sorgte dabei für die Extraportion Aufregung. Nach trockenen Vorläufen forderte Regen am Renntag die Pilot*innen aufs Ganze.

Bei den X30 Mini behauptete sich Roman Kamyao (Fusion Motorsport) bei den schwierigen Bedingungen als Sieger des Nachwuchsklassement und setzte sich so vor seinen Teamkollegen Luna Fluxa aus Spanien und Harrison Mackie aus Großbritannien durch. Daneben hatte Kanato Le (Strawberry Racing) die Geschehnisse bei den Junioren fest im Griff. Der Brite fuhr zum Doppelsieg und setzte sich somit letztlich vor Bart Harrison (Mick Barret Racing) und Vinnie Phillips (Strawberry Racing) durch.

Das Klassement der X30 Senioren führte mit Callum Bradshaw (Strawberry Racing) am Ende ein bekanntes Gesicht an. Der amtierende Weltmeister der OK-Kategorie holte in Zuera einen Doppelsieg und ließ damit keine Zweifel aufkommen. Cian Shields aus Großbritannien und Sam Balota aus Belgien (beide Dan Holland Racing) setzten sich dahinter auf den Positionen zwei und drei durch.

Als deutscher Einzelkämpfer griff Ferdinand Winter (CV Performance Group) bei den Senioren in das Lenkrad. Über die Heats schaffte der Youngster leider nicht den direkten Einzug in die Finals. Im Hoffnungslauf verpasste der Nachwuchsrennfahrer am Ende die letzte Chance auf eines der begehrten Tickets.

Nun wartet auf die Teilnehmer*innen der IAME Euro Series eine längere Sommerpause. Vom 30. Juli bis 01. August dröhnen dann im italienischen Castelletto die Motoren zum Start in die zweite Saisonhälfte.