30. März 2021, 10:09 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann

Keine perfekten Rennen bei IAME Euro Series in Mariembourg

Am vergangenen Wochenende wartete auf die CV Performance Group eine doppelte Herausforderung. Während ein Teil des Teams bei der WSK in Sarno zu Gast war, ging es für die andere Hälfte nach Mariembourg zum Saisonstart der IAME Euro Series. An beiden Schauplätzen erlebte die Kart Republic-Mannschaft packende Rennen und freute sich über die ersten Meisterschaftspunkte.

Neun Fahrer der CV Performance Group stellten sich der internationalen Konkurrenz in Italien und Belgien. Die sieben Akteure in Sarno mussten sich dabei auf eine umgebaute Strecke einstellen. Während der Wintermonate wurde der Kurs angepasst und erhielt einen neuen Asphalt. Die Felder der WSK Super Masters Series waren dabei wieder prall gefüllt.

Bei den Mini ging Niklas Cassarino an den Start – der Fahrer aus der CV Junior Academy verkürzte im Verlauf des Wochenendes seinen Rückstand auf die Spitze deutlich und schickte sich an den Sprung unter die besten 36 Fahrer zu schaffen. Am Ende verpasste er sein Ziel um Haaresbreite, durfte mit Platz 20 im Pre-Finale aber zufrieden sein. „Niklas hat eine tolle Entwicklung gezeigt – er hätte es verdient gehabt im Endlauf zu stehen“, lobte Teamchef Christian Voß seinen Youngster.

Eine ähnlich starke Konkurrenz wie bei den Mini, erwartete auch die beiden OK Junioren Jens Treuer und Nico Lemberg. Nach dem Qualifying zeigte vor allem Treuer eine tolle Aufholjagd und verbesserte sich deutlich. Leider musste er aber im Pre-Finale einen Ausfall hinnehmen und verlor dadurch die Chance zum Finaleinzug. Sein finnischer Teamkollege verbesserte sich hingegen um acht Plätze, verpasste jedoch als 24. auch die Qualifikation.

Gleich vier Schützling des Junior Teams der CV Performance Group starteten in der OK-Klasse. Eine der Sperrspitzen war wieder Morgan Porter aus Großbritannien. Als Einziger aus dem Quartett zog er in das Finale ein und sicherte sich in diesem zum Abschluss seine ersten Meisterschaftspunkte. Ebenfalls ein Kandidat auf die vorderen Ränge war Juliano Holzem, bereits in seinen Heats mischt er in den Top-Ten mit. Jedoch wurde er im Pre-Finale Opfer eines Ausfalls. Gleiches Schicksal ereilte auch seinen Zwillingsbruder Sandro, sowie Kim Hwarang aus Südkorea.

„Unsere beiden OK Junioren haben wieder viel dazu gelernt, mit etwas mehr Routine gehören sie zu den Kandidaten auf ein Finalergebnis. Bei den OK hatten wir im Pre-Finale großes Pech. Drei von vier Fahrer sind ausgefallen. Porter hat aber gezeigt was möglich ist und die ersten Punkte eingefahren“, zog Christian Voß ein positives Fazit.

Schwierig waren die Rennen für O´Neill Muth und Philipp Gogollok beim ersten Lauf der IAME Euro Series in Mariembourg. Im starkbesetzten Feld der X30 Senioren hechelten beide ihren Erwartungen hinterher. O´Neill zeigte in zwei Vorläufen mit Top-Ten-Ergebnissen seine Möglichkeiten und hatte über den Hoffnungslauf noch die Chance ein Ticket für die Finals zu lösen. Jedoch schied er in dem Lauf aus und musste vorzeitig aufgeben. Teamkollege Gogollok schloss das Wochenende als Fünfter im Consolation Race ab.

„Nach dem guten Testwochenende im Rahmen der belgischen Meisterschaft, haben wir es diesmal nicht geschafft daran anzuknüpfen. Wir wissen aber wo die Probleme lagen und werden beim nächsten Mal daran arbeiten“, zeigte sich Voß weiter kämpferisch.

Schon in zwei Wochen geht es für das Team weiter. Dann findet auf dem South Garda Circuit in Lonato das erste Rennen der WSK Euro Series statt.