WSK Final Cup: NB Motorsport mischt internationale KZ2-Elite auf

Simon Connor Primm wird Fünfter – Pech stoppt Daniel Stell

22. November 2021, 11:51 | Autor: Fast-Media | Luca Köster
WSK Final Cup: NB Motorsport mischt internationale KZ2-Elite auf

Beim WSK Final Cup wagte sich NB Motorsport am vergangenen Wochenende auf höchst internationales Terrain. Im italienischen Adria griff die Mannschaft mit einem Fahrerduo beim Traditionsevent in die Geschehnisse ein und wurde dabei vor harte Bewährungsproben gestellt. Im 37-köpfigen Feld der Schaltkarts ging es heiß her. Das NB Motorsport-Duo behauptete sich dabei mit Bravour und schaffte es mit Simon Connor Primm letztlich bis in die Top-Ten auf Platz fünf nach vorne.

Nach einer äußerst erfolgreichen Saison auf nationaler Ebene mit dem Titelgewinn im ADAC Kart Masters sowie tollen Ergebnissen in der Deutschen Schalt-Kart-Meisterschaft, stand für NB Motorsport am zurückliegenden Wochenende noch ein Highlight bevor. Auf dem Adria Karting Raceway stellte sich das Team um Norman Bamberger mit der Teilnahme am WSK Final Cup einer besonderen Aufgabe. Insgesamt 275 Fahrer*innen aus 45 Nationen traten in vier Kategorien in Norditalien gegeneinander ein und unterstrichen den internationalen Charakter der Veranstaltung.

Für Daniel Stell sah anfangs nach einem äußerst erfolgreichen Adria-Auftritt aus. Der Routinier brannte im Zeittraining die drittschnellste Rundenzeit in den Asphalt des modernen Kurses und unterstrich auch in den Vorläufen sein Potential einmal mehr. Auf Position fünf nach den Heats folgte Rang vier im Prefinale. Im finalen Wertungslauf war für Daniel das Podest schließlich in greifbarer Nähe. Ein Unfall kostete dem Hammelburger zur Rennhälfte jedoch alle Chancen und warf ihn in das Verfolgerfeld zurück.

Währenddessen setzte sich Simon Connor Primm stark in Szene. Nach den Vorläufen noch auf Position 18, ließ der Youngster in seinem Prefinale als starker Vierter bereits aufhorchen. Für das Finale ergatterte der Sache somit einen Startplatz in den Top-Ten und wusste diesen schließlich mit Bravour zu behaupten. Im Finalrennen mischte Simon Connor an der Spitze des Feldes mit und schaffte es letztlich als starker Fünfter über den Zielstrich.

Obwohl das Adria-Wochenende für NB Motorsport nicht immer ganz nach Plan lief, zeigte sich Teamchef Norman Bamberger sehr zufrieden: „Hier in Adria haben wir in den vergangenen Tagen viel erlebt. Die Duelle auf der Strecke gegen die besten Fahrer Europas waren nicht einfach. Dennoch konnten wir im internationalen Vergleich ein deutliches Statement setzen. Bis zu seinem Unfall gehörte Daniel zu den Podest-Favoriten. Aber auch Simon Connor hat einen grandiosen Job gemacht und unser Material auf hochkarätiger Ebene bestens repräsentiert.“