11. März 2015, 10:30 | Autor:

Auf dem Adria Raceway in Italien fiel am vergangenen Wochenende der Startschuss zur WSK Super Masters Series. Bei der stärksten Kartrennserie der Welt, war auch der junge Grafenauer Tom Lautenschlager vertreten und feierte eine gelungene Premiere.

2015 wartet ein spannendes Jahr auf den Nachwuchspiloten aus Baden-Württemberg. Gemeinsam mit seinem Team TB Motorsport bestreitet Lautenschlager mehrere internationale Rennen und trifft dort auf die weltbesten Kartfahrer. Den Anfang machte die WSK Super Masters Series am vergangenen Wochenende in Adria.

Der über 1.300 Meter lange Adria Raceway wurde Ende 2014 eröffnet und zählt zu den modernsten in Europa. Über 200 Teilnehmer von fünf Kontinenten gingen an den Start. In Tom’s Klasse KF waren 41 Fahrer aus 18 Nationen vertreten. Bei seinem ersten Rennen vor solch einer Kulisse waren die Erwartungen des CRG-Piloten zurückhaltend: „Während meine Kontrahenten schon mehrere Rennen in diesem Jahr bestritten haben, ist es für mich das erste. Unser Material ist auf jeden Fall konkurrenzfähig und ich bin zuversichtlich eine gute Leistung zu zeigen.“

Schon in den freien Trainings wurde deutlich, dass Tom sich nicht verstecken braucht. Nach dem Qualifying landete er auf Position 19 und hatte damit eine gute Ausgangsposition für seine Heats. Am Ende standen Rang elf und 16 zu buche. Damit stand er im Pre-Finale in der fünften Startreihe und zeigte sich sehr zufrieden: „Es läuft bis jetzt alles sehr gut. Mein neues CRG Kart passt und die Strecke ist einfach unglaublich, es macht riesen Spaß hier zu fahren.“

Im Pre-Finale lief alles glatt, Tom war sehr schnell und fehlerfrei unterwegs. In den 16 Rennrunden fuhr er das Tempo der Führenden und zog als Zehnter sicher in das große Finale ein. Vor vollen Zuschauerrängen legte er in diesem einen perfekten Start hin und verbesserte sich innerhalb der ersten drei Runden auf den 14. Platz. Leider kam es dann zum abrupten Rennende. Tom wurde in eine Kollision verwickelt und musste mit defektem Kart die Box ansteuern. „Mein Verfolger hat viel zu spät gebremst und ist über mich geflogen – eine Weiterfahrt war nicht möglich. Das ist natürlich sehr schade, vor allem weil wir einen richtig guten Speed hatten – die Top-Ten waren in greifbarer Nähe. Ein großer Dank an meinen Teamchef Thomas Braumüller und meinen Mechaniker Stefano, alle haben einen super Job gemacht“, lobte Tom im Anschluss.

Schon in zwei Wochen drehte sich für ihn das Rennkarussell weiter. Dann findet in Castelletto die zweite Veranstaltung der WSK Super Masters Series statt.