Technik stoppt Niklas Krütten in La Conca

21. März 2017, 19:38 | Autor: Niklas Krütten
Technik stoppt Niklas Krütten in La Conca

Der dritte Lauf der WSK Super Master Series fand am letzten Wochenende auf dem World Circuit La Conca in der Nähe von Muro Leccese (Italien) statt. Auf der anspruchsvollsten Strecke im WSK Kalender beeindruckte der Trierer Niklas Krütten mit Spitzenzeiten und starken Überholmanövern. Trotz Ausfalls nach einem technischen Defekt im Vorfinallauf, bewies der Rookie im Senior-Kart abermals immensen Kampfgeist und seine aufstrebende Entwicklung.
 
213 Fahrer aus 35 Nationen konnten es kaum erwarten, ihr Können wieder einmal gegen die Besten der Welt unter Beweis zu stellen. Auch der 14-Jährige Trierer freute sich auf das Rennen, denn nach einer anhaltenden Pechsträhne sollte ein versöhnliches Ergebnis folgen. Nach gutem Auftakt in den freien Trainings, lag Niklas im Qualifying auf seiner letzten schnellen Runde auf Kurs für eine Spitzenposition. Im mittleren Sektor musste er allerdings einem langsameren Fahrer ausweichen und verlor dadurch 0,4 Sekunden – genau die Zeit, die ihm am Ende für die Pole Position gefehlt hat. Das bedeutete zunächst den 12. Rang in seiner Qualifikationsgruppe und ein Start aus Reihe 6 in die Vorläufe.

Durch ständiges Gerangel fiel das Ergebnis im ersten Vorlauf mit Platz 16 ernüchternd aus. Den zweiten Heat auf der materialfordernden Strecke musste der Rookie zur Mitte aufgrund eines abgerissenen Gaszugs und eines schleifenden Kettenrads vorzeitig beenden. Nach einem Sprung über die Curbs in der legendären Schikane von La Conca hatte das Chassis kurzzeitig aufgesetzt und dabei den Defekt verursacht. Im letzten Vorlauf am Samstag konnte Niklas dann aber wieder mit einem starken 8. Platz und beherzten Überholmanövern sein volles Potential zeigen.

Doch leider sollte die Pechsträhne an diesem Wochenende für Niklas nicht abreißen. Aus Reihe 7 startete er gut und voller Optimismus in seinen Vorfinallauf. In Runde 2 fuhr ihm ein Mitstreiter von hinten auf. Der Trierer verlor dadurch zunächst einige Positionen, konnte aber anschließend wieder zügig Boden gut machen. Durch den Aufprall im Heck wurde allerdings die Halterung des Heckaufprallschutzes beschädigt, so dass dieser zur Mitte des Rennens einseitig abfiel und Niklas zur vorzeitigen Aufgabe zwang.

„Ich hatte sehr viel Hoffnungen in dieses Wochenende gesetzt“, sagte Niklas am Sonntag. „Mit dem Speed, den wir hier gezeigt haben, hätten wir ein gutes Ergebnis verdient gehabt. Auch wenn das Wochenende nicht nach Plan lief, können wir positives mitnehmen. Denn schließlich konnte ich als einer der jüngsten Rookies in der Klasse auf einer der anspruchsvollsten Strecken mit teilweise über 20-jährigen Werksfahrern mithalten. Und das gibt mir Zuversicht.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.