3. November 2015, 9:49 | Autor: Timo Deck

Für das KSM Racing Team bot der WSK Final Cup vom 30. Oktober bis zum 1. November 2015 auf dem Adria Raceway (IT) eine perfekte Möglichkeit, die Saison auf höchstem sportlichen Niveau ausklingen zu lassen. Die Mannschaft brachte mit acht Fahrern in den Klassen KFJ, KF und KZ2 einen Reigen hochmotivierter Piloten an den Start, um sich mit der internationalen Konkurrenz zu messen.

Im stark besetzten Feld der KF Junioren lief es für Felix Scholz und Doureid Ghattas nicht ganz nach Plan. Im Zeittraining belegten sie die Positionen 48 und 50. Im Verlauf der Heats stellten die beiden Youngster jedoch ihre kämpferischen Qualitäten unter Beweis. Im Gesamtklassement der Vorläufe wurde Scholz an 42. und Doureid Ghattas an 43. Stelle geführt. Im Prefinal musste Ghattas eine Zeitstrafe wegen eines Frontspoiler-Verstoßes verkraften und verpasste ebenso wie Scholz die Qualifikation für das Finale.

Für Luca Lippkau startete das Wochenende mit der 54. Position im Qualifying durchwachsen. In den Heats ging es jedoch aufwärts: Als Zehnter und 13. zeigte sich der Youngster in guter Form. Im dritten Vorlauf musste der Youngster trotz der schnellsten Rennrunde Federn lassen und sich mit dem 15. Platz begnügen, sodass er im aufgeschlüsselten Ergebnis der Heats den 34. Rang belegte. Im Prefinale konnte er mit einer hervorragenden Performance ein Ausrufezeichen setzen und die Ziellinie als Achter kreuzen. Im anschließenden Finale fuhr Lippkau im Mittelfeld auf die 21. Position.

Lorenzo Travisanutto, Bent Viscaal und Julia Leopold bildeten die Delegation des KSM Racing Teams in der Klasse KF. Travisanutto ging, nach seinem Podest-Platz beim Rok International Final in der Klasse Super ROK, bereits mit Rückenwind in das Wochenende. Diesen konnte er mit entsprechenden Leistungen in gute Ergebnisse ummünzen: Nach dem siebten Platz im Qualifying und selbiger Position im Gesamtergebnis der Heats, fuhr Travisanutto in den Finalläufen jeweils als Sechster ins Ziel.

Auch Teamkollege Viscaal zeigte sich bei seinem ersten internationalen Senior-Einsatz stetig in den Top-Ten. Während er im Zeittraining noch den neunten Platz belegte, präsentierte sich der KSM Racing-Pilot in den Vorläufen von seiner kämpferischen Seite. Im Gesamtranking, nach Beendigung der Heats, stand der sechste Platz zu Buche. Im Prefinale und im Finale sicherte sich der amtierende DJKM-Champion die Plätze acht und zehn.

Julia Leopold musste sich nach Problemen im Zeittraining mit der 19. Position weiter hinten anstellen. Nach den Heats fand sie sich aber bereits auf dem zwölften Platz wieder, den sie auch im Prefinale bestätigen konnte. Im abschließenden Finale ging es für die KSM-Pilotin nochmals einen Platz nach vorne, sodass sie mit Rang elf die Heimreise antreten konnte.

In der KZ2 Klasse präsentierte sich Alexander Schmitz wieder einmal in beachtlicher Form. Sowohl im Zeittraining als auch in den drei Vorläufen fuhr der amtierende DSKM-Meister auf den zweiten Platz. Während Schmitz im Prefinale Federn ließ und sich mit dem 13. Platz begnügen musste, fuhr er im Finale mit starkem Speed auf den fünften Rang und damit an die Spitze des international besetzten Feldes.

Dominik Lanz kämpfte zu Beginn um eine gute Ausgangsposition. Nach einem 15. Platz im Zeittraining wurde Lanz nach den Heats auf der 13. Position in den Listen geführt. Während es im Prefinale nur für die 19. Platzierung reichte, konnte Lanz sich nach einer beeindruckenden Fahrt im Finale auf den zehnten Platz katapultieren.