23. März 2015, 20:58 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Der 7 Laghi Circuit in Castelletto di Branduzzo war am vergangenen Wochenende Schauplatz des zweiten Laufes zur WSK Super Masters Series. Nach einem gelungenen Auftakt, peilte Hannes Janker auch dort die Top-Ten an. Doch ein Ausfall im Finale stoppte seine Fahrt vorzeitig.

Als bester Deutscher reiste der Förderpilot der ADAC Stiftung Sport nach Castelletto und knüpfte dort an seine gute Performance des Saisonauftaktes an. Seine Klasse war erneut mit den besten Fahrern der Welt besetzt und forderte den Franken. Mit Platz neun im Zeittraining war Hannes aber durchaus zufrieden: „Das ist eine gute Startposition für die folgenden Heats. Wir dürfen nicht vergessen, für einige Kontrahenten ist es schon das sechste Rennen, für uns erst das zweite.“

Die Heats verliefen aber nicht wie gewünscht. Hannes haderte etwas mit seiner Performance und rutschte auf Rang elf ab. Damit hielt er aber den Anschluss zur Spitze und blickte zuversichtlich den Finalrennen entgegen. „Wir haben uns noch ganz gut geschlagen und sind präpariert für morgen. Im Pre-Finale gilt es ohne Probleme durch zu kommen, dann steht dem Finale nichts mehr im Wege“, fasste Hannes am Samstagabend zusammen.

Doch am Sonntag präsentierte sich das Wetter von seiner anderen Seite. Starker Regen forderte Mensch und Maschine. Hannes fehlte die Praxis auf der feuchten Fahrbahn und verlor wichtigen Boden. Im Pre-Finale schaffte er als 13. aber den Finaleinzug. Dieses war für den CRG-Piloten aus dem TB Motorsport Racing Team jedoch nach einem Startunfall vorzeitig beendet. „Was soll ich sagen, heute war nicht unser Tag. Im Regen müssen wir noch einiges nachlegen. Bis zu den nächsten Rennen gilt es daran zu arbeiten. Auf trockener Strecke hat die Performance hingegen erneut gepasst und die Top-Ten waren in sicherer Reichweite“, gibt sich der 17-Jährige selbstkritisch.

Nach Ostern steht für Hannes das nächste Rennen im Terminkalender. Dann geht es für ihn zum dritten Durchgang der WSK Super Masters Series nach La Conca in Süditalien.