17. November 2019, 20:43 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann

Saisonabschluss auf dem Adria Raceway

Am vergangenen Wochenende fielen die letzten Entscheidungen des Jahres. Die WSK war zum Abschluss mit dem Final Cup auf dem Adria Raceway zu Gast. Bei nassen Bedingungen lieferten sich die Fahrer aus aller Welt noch einmal tolle Fights. Die Siege gingen am Ende an Dmitry Matveev (Mini), Andrea Kimi Antonelli (OK Junior), Pedro Hiltbrand (OK) und Douglas Lundberg (KZ2).

Mit dem WSK Champions Cup begann Ende Januar die Saison 2019, nun endet diese zehn Monate später mit dem Final Cup an gleicher Stelle. Der Adria Raceway begrüßte mit 220 Fahrerinnen und Fahrer nochmals ein volles Feld und erlebte bei teilweise schwierigen Wetterbedingungen packende Rennen zum Abschluss.

Bei den Jüngsten in der Mini-Klasse holte sich der Russe Dmitry Matveev (Energy Corse) den Sieg. Am Ende lagen sieben Fahrer aus Russland an der Spitze des Feldes. Nach seinem Sieg beim WSK Open Cup, war Andrea Kimi Antonelli (Rosbery Racing Academy) auch diesmal nicht zu stoppen und holte sich bei den OK Junior den Triumph. Paul Ducoffre (Kartshop Ampfing) war der einzige deutsche Fahrer im Feld. Nach einem Ausfall im Pre-Finale verpasste er jedoch sein Finalticket.

Abwechslungsreich waren die Rennen bei den OK. Am Ende gewann Pedro Hiltbrand aus dem Tony Kart Racing Team. Der Deutsche Hugo Sasse (Parolin Racing Team) gewann das Pre-Finale und startete aus Reihe eins in Finale. Doch nach einem schlechten Start fiel er bis auf Rang 24 zurück. Im Verlauf der 20 Rennrunden fuhr er aber wieder bis auf Platz acht nach vorne. Neben Sasse waren auch Felix Arnold (Kartshop Ampfing) und Juliano Holzem (CV Performance Group) im Finale und wurden als 20. respektive 28. gewertet. Nicht den Sprung ins Finale schaffte Sandro Holzem (CV Performance Group).

Nur 14 Piloten gingen bei den Schaltkarts an den Start. Nach dem Finale stand Douglas Lundberg (Novalux Racing Team) als Sieger fest. Für eine kleine Überraschung sorgte DKM-Doppelchampion Harry Thompson (KR Motorsport). Bei seinem ersten Einsatz mit einem Kart Republic-Chassis und bei den Schaltkarts fuhr er auf Platz drei. Der deutsche Thomas Neumann (BirelART KSW Racing) überquerte als Neunter den Zielstrich.