30. Oktober 2018, 0:07 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann

Sturm und Starkregen forderten die 231 Teilnehmer

Zum 47. Mal fand am vergangenen Wochenende in Lonato die Trofeo Delle Industrie statt. Über 230 Fahrer aus 37 Nationen lieferten sich bei schwierigen Bedingungen packende Fights. Aus Deutschland waren zwölf Pilotinnen und Piloten vertreten.

Auch in diesem Jahr war die Trofeo Delle Industrie wieder ein Garant für starke internationale Teilnehmerfelder. So starteten diesmal Teilnehmer aus 37 Nationen, darunter waren auch zwölf deutsche Vertreter. Das Wetter war diesmal aber die größte Herausforderung. Ab dem Qualifying setzte Regen über dem South Garda Circuit ein und sorgte für schwierigste Bedingungen.

Am besten meisterten Schaltkartfahrer Alessandro Pelizzari (Energy Corse/Energy-TM), OK-Junior Kiril Smal (Ward Racing/Tony Kart-Vortex) aus Russland, Coskun Irfan (Baby Race/Parolin-TM) in der Mini60-Klasse und Iame X30 Senior-Schützling Andrea Bristot (Team Driver/KR-Iame) die Regenschlacht in Lonato und standen am Sonntagabend als Sieger auf der obersten Stufe des Podiums.

Aus Deutschland starteten Marc Schmitz (Team Driver/Parolin-TM), Lenny Ried (Solgat Motorsport/BirelART-TM) und Leon Hoffmann (SRP Racing/Maranello-TM) in der mit 73 Mann stark besetzten Mini60-Klasse. Bereits in den Heats lieferten Schmitz und Ried eine starke Vorstellung ab. Marc Schmitz landete in zwei Durchläufen in den Top-Sechs und qualifizierte sich als 14. für das Finale. Landsmann Lenny Ried folgte als 22. In den Finals hatte das Duo leider nicht mehr so viel Glück. Lenny wurde im Pre-Finale 17., schied aber im Finale aus. Marc Schmitz wurde als 21. und 20 abgewinkt. Leon Hoffmann verpasste letztlich den Finaleinzug.

51 OK Junioren gingen auf die Reise. Unter den deutschen Teilnehmern schafften Lilly Zug (TB Racing Team/KR-IAME), Cherine Broer (CRG Holland/CRG-TM) und Carl Koelschbach (Sodi-Parilla) den Einzug in die finale Runde. Die beiden schnellen Fahrerinnen Lilly und Cherine hatten auf nassen Strecke leider nicht das Glück auf ihrer Seite und landeten hinter ihren Möglichkeiten. Carl Koelschbach sorgte hingegen für viel Freude und wurde starker 14. im Finale. Neben den Dreien, gingen auch Jonas Ried (Solgat Motorsport/Ricciardo-TM) und Simon Connor Primm (Team NKS/DR-TM) auf die Reise – beide schieden jedoch nach dem Hoffnungslauf.

In der Königsklasse KZ2 schafften alle vier deutschen Vertreter den Einzug in die Finalphase. Am schnellsten unterwegs war letztlich Robert Kindervater (BirelART Racing KSW/BirelART-TM) mit einem zwölften und 19. Rang in den Finals. Die anderen drei Alexander Schmitz (Renda Motorsport/Tony Kart-Vortex), David Trefilovs (SRG Racing/Maranello-TM) und Valentino Fritsch (BirelART Racing DSW/BirelART-TM) hatten jedoch großes Pech und landeten hinter ihren Möglichkeiten. Eine gelungene Premiere feierte das deutsche SRP Racing Team. Erstmals ging die Mannschaft von Maik Siebecke mit einem Maranello-Chassis an den Start und schaffte mit dem Zweitplatzierten Fabian Federer den Sprung auf das Siegerpodium.