11. November 2014, 15:57 | Autor: Michael Schmitt

Mit David Detmers stellte sich MSR-Motorsport den großen Teams und Fahrern der KZ2-Kategorie bei der prestigeträchtigen Trofeo delle Industrie in Lonato (IT). „Von Beginn an waren wir konkurrenzfähig und erarbeiteten uns bei widrigen Wetterbedingungen den Spitzenreiter Status. Ab dem letzten freien Training am Freitag war David immer der schnellste Mann auf regennasser Bahn und deklassierte diverse Werksfahrer – teilweise um mehrere Zehnteln“, so Teamchef Michael Schmitt.

In seiner Gruppe fuhr Detmers die Bestzeit im Zeittraining, was im Gesamtergebnis Startplatz zwei im 54-köpfigen Feld bedeutete. Damit startete er in den Heats jeweils aus der ersten Reihe. Im ersten Vorlauf hatte Detmers ein technisches Problem zu beklagen, was ihn weit zurückwarf. Den zweiten Heat führte David einige Runden lang an, rangierte dann auf Platz drei und wurde in einen Unfall verwickelt, welcher zum Ausfall führte.

Aus der anvisierten Pole-Position wurde so zwischenzeitlich ein 47. Rang nach den Heats und man musstenin den Hoffnungslauf , der auf nasser Strecke gefahren wurde. Hier startete David von Position 18 und beendete den Lauf auf Rang zwei, was den Einzug in die Finalläufe bedeutete.

Im Prefinale brannte David ein wahres Feuerwerk ab. Von Position 30 ging er ins Rennen und arbeitete sich jede Runde um mehrere Positionen nach vorne. Mit der zweitschnellsten Rennrunde endete die Aufholjagd auf Rang sieben.

Das Finalrennen fand unter schwierigen Bedingungen statt – auf teils abtrocknender und teils nasser Strecke. „Auch hier hatten wir das richtige Händchen für das Setup und David konnte gut attackieren“, erklärt Schmitt. Ab Rennmitte zeigten David und Jonas Hansen einen sehenswertesten Zweikampf. Mehrmals pro Runde wechselten sie sich auf dem dritten Rang ab. Letztlich behielt David die Oberhand. Nach der Disqualifikation des ursprünglichen Siegers erbte Detmers sogar Rang zwei.

„Wir sind stolz darauf und freuen uns für Tonykart und Vortex das beste Final-Ergebnis herausgefahren zu haben. Wir dürfen an dieser Stelle auch den Veranstalter Parmakarting loben. Alles war sehr gut organisiert. Auch das Mit- bzw. Gegeneinander auf und neben der Strecke aller Teilnehmer war vorbildlich. Viele Kontrahenten lobten und achteten unsere Leistung – statt Neid ein Lob von Fahrern und Teams …so macht Karting Spaß – auf höchstem Niveau in jeder Hinsicht“, freute sich Schmitt.