10. November 2014, 16:54 | Autor: Seppi Sticht

Am vergangenen Wochenende reiste das luxemburgische MM Racing Team zum Kartsport Klassiker, der Trofeo delle Industrie ins italienische Lonato. Auf dem South Garda Circuit zeigte Simon Reicher im Finale eine überragende Leistung und siegte im Finale.

Im 54 köpfigen KF Junior Starterfeld, aus 18 verschiedenen Nationen, setzte sich der junge Österreicher im Zeittraining mit einem sechsten Gesamtplatz perfekt in Szene und knüpfte in den Vorläufen an seine Leistung an. Simon belegte jeweils den achten Platz und konnte sich mit gleichen Rundenzeiten wie die der Spitze sehr zufrieden geben.

Im verregneten Pre-Finale ging er vom zwölften Startplatz aus ins Rennen und musste sich nach einem spannenden Rennen aber letztendlich mit einem soliden 14. Rang begnügen. „Simon fuhr im Pre-Finale eher verhalten und wir haben die Regenlinie nochmal genau durch gesprochen um bestens für das Finale vorbereitet zu sein“, erklärte Mechaniker Seppi Sticht nach dem ersten Schlagabtausch.

Von Platz 14 aus startend schob sich der MM Racing Pilot bereits während des Starts zum Finale auf Rang zwölf vor. Der Österreicher überholte Fahrer um Fahrer um schließlich einen Angriff auf die Spitze zu starten. Mit Rundenzeiten welche zwischenzeitlich über eine halbe Sekunde schneller als der Rest des Feldes waren, gelang es ihm schließlich in der vorletzten Runde die Führung zu übernehmen. Mit einem Abstand von mehr als einer Sekunde auf den zweiten Fahrer gewann er das Rennen und unterstrich damit seine tolle Leistung.

„Ich kann meinen Sieg noch gar nicht realisieren. Es ist wie im Traum, nun wird auch mein Name im Jahr 2014 bei der Trofeo delle Industrie verewigt werden. Ich stehe in einer Reihe mit Fahrern wie den aktuellen Formel 1-Piloten Lewis Hamilton (Sieger 1999) und Daniil Kvyat (Sieger 2008), die ebenfalls bei den Junioren siegten, einfach unglaublich. Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinem Teamchef Marc Marcelet und meinem Mechaniker Seppi Sticht herzlich bedanken, ohne die beiden wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen“, freute sich Simon Reicher überglücklich nach dem Rennen.

„Simon war die ganze Saison schon schnell unterwegs, jedoch fehlte bei einigen Rennen oftmals das nötige Quäntchen Glück. Dieses Wochenende hat einfach alles gepasst und Simon hat einen perfekten Job gemacht. Dafür wurde er mit diesem absolut verdienten Sieg belohnt“, gibt sich auch Teamchef Marc Marcelet ebenfalls total überwältigt.