Solgat Motorsport mit zwei Junioren bei der Kart-EM

155 Teilnehmer starteten auf dem Schweppermannring in Ampfing

19. Juni 2018, 20:39 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann
Solgat Motorsport mit zwei Junioren bei der Kart-EM

Am vergangenen Wochenende wartete das Kartsport-Highlight des Jahres auf BirelART-Importeur Solgat Motorsport. Im bayerischen Ampfing startete das Team bei der FIA Kart Europameisterschaft und schickte mit Jonas Ried und Jule Weimann zwei Junioren ins Rennen. Am Ende behaupteten sich beide gegen die Konkurrenz aus mehr als 30 Nationen.

Zwei Wochen nach der Deutschen Kart-Meisterschaft war Solgat Motorsport wieder auf dem 1.063 Meter langem Kurs in Bayern zu Gast – diesmal zum Kart Grand Prix von Deutschland, der dritten Runde in der Europameisterschaft. Jonas Ried und Jule Weimann erhielten eine Wildcard um sich in dem hochkarätigen Teilnehmerfeld zu beweisen.

Einen starken Start legte Ried hin, mit Platz 26 im Zeittraining war er einer der schnellsten Deutschen und hatte berechtigte Chancen den Sprung unter die besten 34 Fahrer für das Finale zu schaffen. Auch in den fünf Vorläufen unterstrich er seine Performance. Mit Platz elf, zwölf und 13 mischte er im Bereich der Top-Ten mit. Leider warfen ihn letztlich zwei Rückschläge in den verbleibenden Läufen zurück, sodass er am Sonntagmittag als 46. es nicht ins Finale schaffte.

Seine Teamkollegin Jule Weimann schnupperte erstmals internationale Rennluft und sammelte viel Erfahrung an den drei Renntagen. Als 77. nach dem Zeittraining wartete auf die Flensburgerin eine Menge Arbeit in den Heats. Sie schlug sich aber wacker und machte Boden gut. Auch wenn sie auf Position 67 nicht im Finale dabei war, durfte sie mit ihrer Vorstellung zufrieden sein.

Teamchef Simon Solgat fand am Sonntagabend positive Worte für seine Junioren: „Man darf nicht vergessen in welch hochkarätigem Feld die Beiden unterwegs waren. Jonas hat sich sehr gut präsentiert und gehörte zu den schnellen Deutschen. Leider hat es in zwei Heats nicht ganz gepasst, wodurch es letztlich nicht zum Finale gereicht hat – verdient hätte er es gehabt. Für Jule galt es viel Erfahrung zu sammeln und die Herausforderung in diesem Feld zu meistern. Das hat sie sehr gut gemacht und durchweg überzeugt. Für die kommenden Rennen in Deutschland haben beide viele Erkenntnisse mitgenommen.“

Weiter geht es für das Team aus Pforzheim in zwei Wochen mit dem ADAC Kart Masters in Oschersleben. In der Motorsport Arena finden dann die Halbzeitrennen statt.