Deutscher KZ2-Pokal bei Europameisterschaft in Genk

David Trefilovs wird in Belgien starker Zweiter

15. Mai 2022, 20:28 | Autor: Fast-Media | Luca Köster
Deutscher KZ2-Pokal bei Europameisterschaft in Genk

Im belgischen Genk wurden am vergangenen Wochenende die ersten Weichen im Rahmen der FIA Schaltkart Europameisterschaft gestellt. Fahrer aus der ganzen Welt duellierten sich auf dem anspruchsvollen Kurs in Belgien und lieferten sich im Kampf um den prestigeträchtigen Titel spannende Rennen. Als Sieger ließen sich am Abend Emilien Denner (KZ), Tom Leuillet (KZ2) und Arthur Dorison (Academy) feiern. Doch auch aus deutscher Sicht gab es großen Grund zur Freude.

Vom 12. bis zum 15. Mai dröhnten im Home of Champions in Genk die Motoren. Die Schaltkart-Elite traf auf dem 1.360 Meter langen Kurs nahe der deutschen Grenze aufeinander. Zusätzlich fielen auch die ersten Entscheidungen in der FIA Karting Academy Trophy. Mit von der Partie waren auch 24 Pilotinnen und Piloten aus Deutschland, die im Laufe des Wochenendes mit guten Ergebnissen in den Zeittrainings als auch in den Rennen immer wieder für Aufsehen sorgten.

Der Franzose Tom Leuillet siegte in der KZ2. Daneben setzte sich David Trefilovs (Maranello SRP Factory Team) stark in Szene. Der Berliner führte das Klassement nach der Pole-Position im Zeittraining sogar an und drückte dem Event nach einer tollen Performance mit Rang zwei vor Kris Haanen (SP Motorsport) seinen Stempel auf. Zweitbester Deutscher wurde Robert Kindervater (Birel ART Racing KSW): Vom Zeittraining an mischte er in den Top-Ten mit und schloss das Finale als Achter ab. Ein starkes Comeback zeigte Valentino Fritsch: Nach einem durchwachsenen Zeittraining zog er ins Finale ein und schloss dieses als 19. ab. Karl Lukaschewsky (Maranello SRP Factory Team) qualifizierte sich ebenfalls für das Final und wurde auf Rang 28 abgewinkt. Pech hatte hingegen sein Teamkollege Tim Tröger. Der Sachse startete als 21. in das Finale, schied dort Ausfall bedingt allerdings vorzeitig aus.

Für Emilien Denner (Sodi Kart Racing) lief in der KZ-Klasse alles nach Plan. Der erfahrene Motorsportler gewann das Finale von der Pole-Position aus und hielt dabei dem Druck seiner Verfolger Paolo Ippolito (KR Motorsport) und Matteo Vigano (Leclerc by Lennox Racing) stand. Gianni Andrisani (Haak Motorsport) hielt die deutschen Fahnen auf Platz 24 hoch. Direkt dahinter platzierte sich das Dörr Motorsport-Quartett um Simon Connor Primm, Ben Dörr, Sandro Holzem und Tim Mika Metz auf den Positionen 25, 26, 27 und 31.

Auch in der FIA Karting Academy Trophy bekamen die Zuschauer durch den Franzosen Arthur Dorison einen blitzsauberen Start-Ziel-Sieg zu sehen. William John Riley von den Philippinen klassierte sich dahinter auf Platz zwei vor dem Luxemburger Guillaume Bouzar. Mathilda Paatz aus Deutschland hatte leider weniger Glück. Ihr erstes Rennen auf internationalem Terrain startete mit Position 21 im Zeittraining vielversprechend. Nach einem Ausfall in den Vorläufen verpasste die junge Rennfahrerin den ersehnten Finaleinzug aber leider.

Weiter geht es für die FIA Schaltkart Europameisterschaft in knapp vier Wochen. Vom 16. Bis 19. Juni steht dann im italienischen Cremona das Halbzeitrennen der Saison bevor.