16. September 2014, 20:56 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Am vergangenen Wochenende waren die Fahrer des Birel-Importeurs Solgat Motorsport gleich an zwei Schauplätzen erfolgreich. In Kerpen fand das vorletzte Rennen der Deutschen Kart Meisterschaft statt und in Wackersdorf waren die Fahrer zum Finale der ACV German Vega Trophy zu Gast.

Zweigeteilter hätten die Anforderungen für die Fahrer nicht sein können. Während in Kerpen strahlender Sonnenschein für beste Verhältnisse sorgte, erschwerte Regen in Wackersdorf die Bedingungen. Insgesamt gingen zehn Fahrer an den Start.

In Kerpen zählte Max Hesse wieder zu den deutschen Hoffnungen in der DJKM. Doch der Rennsamstag verlief gar nicht nach dem Geschmack des ADAC Stiftung Sport-Förderpiloten. Zwei Startunfälle warfen ihn auf Gesamtrang 20 zurück. Im ersten Finale wendete sich aber das Blatt: Max zeigte eine grandiose Aufholjagd und verpasste als Vierter nur knapp das Siegerpodium. Leider verhinderte ein technisches Problem im zweiten Durchgang eine Wiederholung. Max Motor sprang nicht an und er musste dem Feld hinterher eilen. Als 13. kam er aber noch weit nach vorne und kassierte weitere Meisterschaftspunkte. Im Klassement rangiert er vor dem Finale auf dem siebten Platz.

Erneut den Sprung in die Finalrennen schaffte Rookie Luke Wankmüller. Mit zwei tollen Heats wurde er auf Position 27 gewertet und lieferte sich im ersten Finale tolle Fights. Zu Rennmitte war Luke als 15. auf Punktekurs, doch wenig später warf ihn eine Kollision zurück. Wenig besser verlief der zweite Lauf, diesmal musste er das Rennen sogar vorzeitig beenden. An den Finals vorbei rutschte der Dritte im Bunde Ayrton Jordi Walczak. Als 34. musste er in den Hoffnungslauf und schied in diesem nach einem Unfall aus. „Die Junioren haben wieder eine sehr gute Leistung gezeigt. Vor allem Max Aufholjagd war sehr beeindruckend und zeigt, dass wir konkurrenzfähig sind. Ebenfalls freut es mich, dass Luke erneut die Qualifikation in die Finals schaffte“, Darko Solgat am Abend.

Starke Konkurrenz wartete auf die Schaltkart-Piloten. Verdi Geurts rangierte am Samstagabend auf einem sehr guten achten Gesamtrang und machte Hoffnung auf ein weiteres Top-Ergebnis. Das erste Finale musste er aber leider vorzeitig beenden und somit im zweiten Lauf aus den hinteren Reihen starten. Der Niederländer bewies aber sein Können und machte 20 Positionen gut. Als Achter schrammte er nur knapp an den Top-Fünf vorbei. „Verdi hat eine tolle Aufholjagd gezeigt“, lobte Teamchef  Darko Solgat. Großes Pech hatte leider sein Teamkollege Jakob Gaßmann. Im Hoffnungslauf schied er auf aussichtsreicher Position aus und verfehlte dadurch das Finale.

Als Solistin stellte sich Lina von Schedvin den Gegnern in der DKM. Doch diesmal lief es gar nicht gut für die Schwedin. Nach einem Ausfall im ersten Durchgang, wurde sie im zweiten Finale nur 21. und lag damit deutlich hinter ihren Möglichkeiten.

Einen Grund zum Jubeln hatten die Fahrer in Wackersdorf. Leon Koslowski trotzte dem schlechten Wetter und sicherte sich die Pole-Position und den Sieg im ersten Rennen. Im zweiten Durchgang musste er leider einem Kontrahenten den Vortritt lassen, stand als Zweiter aber trotzdem auf dem Siegerpodium. Bambini-Teamkollege Rico Volz mischte ebenfalls in den Top-Fünf mit und sammelte als Dritter und Fünfter wichtige Erfahrung für das in zwei Wochen stattfindende Finale des ADAC Kart Masters.

Bei den Schaltern ging es für Andreas Linnebacher um den Gesamtsieg in der Gentlemen-Wertung. Als Achter und Neunter in den Finalrennen, mischte er in mitten des anspruchsvollen Feldes mit und ließ am Abend als Meister die Sektkorken knallen. Neben ihm war auch Daniel Deinert vertreten, der Platz elf und 16 auf seinem Konto verbuchte.

„Herzlichen Glückwunsch an Andreas. Er hat sich wacker geschlagen und verdient die Gentlemen-Wertung gewonnen. Ebenso stark war die Vorstellung von Leon, er stimmt mich zuversichtlich für die Finalrennen des ADAC Kart Masters. Dort kämpfen wir mit Jan-Lukas Keil bei den Bambini um den Titel“, kommentierte Darko Solgat die Geschehnisse in der Oberpfalz.

Weiter geht es für das Team in zwei Wochen, dann wartet ebenfalls im Prokart Raceland Wackersdorf das Finale des ADAC Kart Masters.