3. August 2015, 21:13 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Zur Halbzeit der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft reiste der Wernauer Max Hesse am vergangenen Wochenende nach Ampfing. Auf dem 1.060 Meter langen Kurs in Bayern mischte er in einem starken Junioren-Feld auf den Top-Rängen mit und ist weiterhin bester Deutscher im Gesamtklassement.

Die Zielsetzung für die Saison ist klar: Max Hesse möchte das höchste Deutsche Kartsport-Prädikat in den Top-Drei beenden – aktuell liegt der Youngster voll im Soll. Zur Halbzeit ging es am vergangenen Wochenende nach Bayern auf den Schweppermannring in Ampfing. Dabei zeigte sich das Wetter von seiner launischen Seite. Ein bewölkter Himmel und Regen am Sonntagvormittag ließen keine Sommerstimmung aufkommen. Nach seinem erfolgreichen Auftritt beim Finale der Europameisterschaft, blickte der Mad-Croc-Werkspilot den Rennen gespannt entgegen: „Ampfing ist eine meiner Lieblingsstrecken. Ich habe hier zum ersten Mal ein Rennen gewonnen und fahre sehr gerne auf dem Kurs.“

Schon während der freien Trainings unterstrich Hesse seine Ambitionen und sicherte sich im Zeittraining einen aussichtsreichen elften Rang. In den späteren Vorläufen machte er nochmals Boden gut und sah das Ziel als Sieber und Achter. „Ich starte morgen als Neunter in das erste Finale. Ganz perfekt lief es heute nicht, wir arbeiten nun noch etwas am Setup, aber morgen ist noch alles drin“, fasste Hesse zusammen.

Auf nasser Strecke legte Max im ersten Rennen einen guten Start hin und verbesserte sich im Verlauf der 19 Rennrunden auf den guten sechsten Platz. „Leider eine Position an den Pokalen vorbei“, scherzte er wenig später im Ziel. Für die Gesamtwertung sammelte Max aber wichtige Punkte und bleibt weiterhin in Schlagdistanz. Der zweite Lauf startete dann auf trockener Strecke. Doch ein defekter Thermostat machte dem 14-Jährigen Baden-Württemberger das Leben schwer. „Zu Beginn ist meine Motortemperatur sehr stark angestiegen, ich hatte auf der Geraden keine Chance meine Verfolger zu halten“, erklärte Max. Mit steigender Renndistanz passte der Youngster aber die Vergasereinstellung an und zeigte zum Ende seine Möglichkeiten. Mit der schnellsten Rennrunde verbesserte er sich noch auf Position acht.

„In den letzten Runden war ich der Schnellste im Feld. Ohne den technischen Defekt wäre sogar der Sieg realistisch gewesen. Meine Bestzeit hat gezeigt, dass unser Paket konkurrenzfähig ist. Vielen Dank an meine Partner und Förderer für die hervorragende Unterstützung“, sagte der Schützling aus dem Förderkader das ADAC Stiftung Sport am Abend.

Erst in fünf Wochen geht es für den Fahrer aus dem Phoenix Racing Team weiter. Dann findet in Oschersleben das nächsten Rennen der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft statt.